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Opel-Übernahme: Fiat dementiert Bericht über Werksschließungen


Opel  

Fiat dementiert Bericht über Werksschließungen

08.05.2009, 11:11 Uhr | lgs, dpa, dpa-AFX

Auch mit Fiat blickt Opel in eine ungewisse Zukunft (Quelle: dpa)Auch mit Fiat blickt Opel in eine ungewisse Zukunft (Quelle: dpa) Fiat hat einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" dementiert, wonach das Unternehmen nach der Übernahme von Opel zehn Fabriken in Europa schließen wolle. Es handele sich dabei weder um Informationen aus dem Haus Fiat noch gehöre dies zu einem von dem Autobauer vorbereiten Plan, hielt das Turiner Unternehmen in einer Stellungnahme fest. Nach dem Bericht sollen von den Einsparmaßnahmen bei Fiat und GM/Opel zusammen etwa 18.000 Beschäftigte betroffen sein. Die Zeitung beruft sich auf ein "streng geheimes" internes Strategiepapier "Project Football".

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Hauptlast tragen Werke in England und Italien

Auf der Streichliste stehen danach auch Teilbereiche der Werke in Bochum, Kaiserslautern und Rüsselsheim. Die Hauptlast der für 2011 bis 2016 vorgesehenen Einsparungen würden aber England mit der Opel-Schwestergesellschaft Vauxhall und Italien mit der Schließung der Werke Pomigliano und Termini Imerese tragen. Die italienische Gewerkschaft UGL hatte am Dienstag Aufklärung von Fiat verlangt, weil sie befürchtet, dass eine "Neuausrichtung" nach einer Opel-Übernahmen auch in Italien zu einem Abbau von Arbeitsplätzen führen könnte.



IG Metall bekräftigt Forderung nach Staatsbeteiligung

Unterdessen hat die Gewerkschaft IG Metall ihre Forderung nach einer direkten Beteiligung des deutschen Staates am Autobauer Opel bekräftigt. "Die Regierung sollte ein eindeutiges Bekenntnis zu Opel ablegen, und zwar auch durch eine direkte Beteiligung", sagte Gewerkschaftschef Berthold Huber der "Berliner Zeitung". Das würde deutlich machen, welche Bedeutung dem Autohersteller und den Arbeitsplätzen beigemessen werde, zudem sei dann die staatliche Mitsprache über die Zukunft des Unternehmens gesichert. Opel versucht sich derzeit von seiner schwer angeschlagenen Mutter General Motors zu trennen und ist auf der Suche nach einem Investor.

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