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Wirtschaftskrise: Julius Bär sieht Erholung der Weltwirtschaft erst ab 2011


Rezession  

Julius Bär: Erholung der Weltwirtschaft erst ab 2011

12.05.2009, 07:19 Uhr | sky, dpa-AFX, t-online.de

Julius Bär: Gewohntes Wachstum erst wieder 2011 (Foto: dpa)Julius Bär: Gewohntes Wachstum erst wieder 2011 (Foto: dpa) Eine Rückkehr zum Trendwachstum der Weltwirtschaft erwartet der Chefökonom von Julius Bär, Janwillem C. Acket, erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2011. "Vor allem der Anstieg der Arbeitslosigkeit und die Zurückhaltung der Konsumenten dürften eine rasche Erholung der Weltwirtschaft verhindern", sagte Acket in Frankfurt. Im kommenden Jahr dürfte die Weltwirtschaft zwar um rund zwei Prozent wachsen, in den meisten Ländern dürfte sich dies aber wie eine Rezession anfühlen.

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Jüngste Rallye nicht nachhaltig

Den jüngsten deutlichen Anstieg der Aktienmärkte bezeichnete Acket als Bärenmarkt-Rallye. "Der Anstieg ist vor allem auf die Ungeduld von Investoren zurückzuführen, die noch hohe Cashpositionen hielten." Ein erneuter Rückschlag sei hier wahrscheinlich. Die Talfahrt der Konjunkturindikatoren und der Industrieproduktion sei zwar gebremst, aber die Erholung wird laut Acket nur schrittweise erfolgen.

Anhaltende Kreditklemme

Belastet werde die Weltwirtschaft durch eine "Liquidtätsfalle". So hätten die Notenbanken zwar die Geldbasis massiv erhöht, die breite Geldmenge habe darauf kaum reagiert, da die Banken das Geld kaum weiter geben würden. Trotz der reichlichen Liquidität von den Notenbank entspanne sich die Lage an den Geldmärkten nur langsam.

Hoffnung auf Neuaufträge

"Es gibt jedoch auch eine Reihe von Faktoren, die in den nächsten Monaten die Nachfrage stützen", sagte Acket. So dürfte der seit Herbst beginnende drastische Rückgang der Ölpreise mit einer Verzögerung von neun Monaten positiv auf die Konsumausgaben wirken. Auch die Regierungsmaßnahmen und die Zinssenkungen dürften bald ihre Wirkungen entfalten. Zudem seien die Lagerbestände der Unternehmen sehr niedrig, was für einen baldigen Anstieg der Produktion spreche.



Drohende Arbeitslosigkeit

Andererseits dürfte der bis ins Jahr 2011 anhaltende Anstieg der Arbeitslosigkeit die Verbraucher verunsichern und den Konsum belasten. Zudem litten die Unternehmen unter einer Gewinnrezession und Umstrukturierungsmaßnahmen, die sich noch lange hinziehen dürften.

Schreckgespenst Deflation

Als größtes Risiko für die Weltwirtschaft sieht Acket eine Deflation. Für Japan sei hier die Gefahr am Größten. Eine anhaltende Deflation in den großen Volkswirtschaften sollte jedoch angesichts der massiven Maßnahmen der Notenbank vermieden werden, erwartet der Ökonom. Es dürfte zwar im Jahr 2009 einige Monate mit negativen Inflationsraten geben, im Jahr 2010 sollte es jedoch wieder zu positiven Inflationsraten kommen.

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