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Salzgitter AG schreibt zum Jahresbeginn Verlust


Stahlkrise  

Salzgitter schreibt zum Jahresbeginn Verlust

14.05.2009, 11:07 Uhr | sky, t-online.de, dpa-AFX

Salzgitter meldet Verluste (Foto: dpa)Salzgitter meldet Verluste (Foto: dpa) Der Stahl- und Röhrenhersteller Salzgitter ist wegen der anhaltend schwachen Stahlnachfrage wie erwartet mit roten Zahlen ins Jahr gestartet. Unter dem Strich sei im ersten Quartal auch wegen weiterer Vorratsabwertungen ein Verlust von 74,1 Millionen Euro angefallen, teilte der Konzern mit. Analysten hatten mit einem Minus in etwa dieser Größenordnung gerechnet. Bis auf das Röhrengeschäft schlossen alle Sparten mit einem Minus ab.

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Starkes Minus im Jahresvergleich

Das Geschäft von Salzgitter brach damit zum Jahresbeginn kräftig ein: Im Vorjahr hatte Salzgitter noch 194,9 Millionen Euro verdient. Vor Steuern stand zwischen Januar und März ein Verlust von 98,3 Millionen Euro nach einem Gewinn von 291,9 Millionen Euro im Vorjahr. Die Stahlbranche leidet derzeit unter der Rezession - Aufträge aus dem Bau, dem Automobilsektor, dem Schiffbau und auch aus dem Öl- und Stahlsektor sind rückläufig.

Hoffnung auf das Jahresende

Salzgitter rechnet wegen des anhaltend schwachen Umfelds für die erste Jahreshälfte unverändert mit roten Zahlen. Die Hoffnung ruht weiter auf der zweiten Jahreshälfte: Zwar gebe es für eine Erholung noch keine zuverlässigen Indikationen, Salzgitter rechnet aber nach Abschluss des Lagerbestandsabbaus bei den Kunden mit einer Normalisierung der Nachfrage. Zusammen mit sinkenden Rohstoffkosten halte der Konzern bei einer Belebung der Nachfrage ein "in etwa ausgeglichenen Vorsteuerergebnis in 2009 für noch möglich".

Die Börse applaudiert

Die Salzgitter-Aktie hielt sich am Vormittag in einem schwachen Gesamtmarkt in der Gewinnzone: Der Titel stieg zwischenzeitlich um 3,4 Prozent auf 51,21 Euro. Das Zahlenwerk von Salzgitter sei auf den ersten Blick in Ordnung, sagte ein Händler. Der Quartalsbericht klinge zwar sehr vorsichtig, aber das sei keine Überraschung. Andere Broker zeigten sich "erst einmal erleichtert", dass der Stahlkonzern keine Gewinnwarnung gegeben hat. Entsprechende Spekulationen hätten das Papier am Vortag unter Druck gebracht und nach zuvor negativen Nachrichten von ThyssenKrupp seien die Erwartungen niedrig gewesen.

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