Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Peugeot, Citroen und Ford aus Opel-Fabriken


Magna-Pläne für Opel  

Peugeot, Citroen und Ford aus Opel-Fabriken

18.05.2009, 09:08 Uhr | fre, dpa , t-online.de

Autotüren-Produktion bei Magna (Bild: dpa)Autotüren-Produktion bei Magna (Bild: dpa) Der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna will laut einem Magazinbericht nach einem möglichen Einstieg bei Opel dort Produktionsmöglichkeiten für verschiedene Hersteller schaffen. "Die Idee bei Magna ist, eine offene Plattform für eine Vielzahl von Autoherstellern zu schaffen, auf der kleinere Modellreihen kosteneffizient über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg produziert werden können", berichtet die "Automobilwoche" in ihrer am Montag erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf einen Vertrauten von Magna-Chef Siegfried Wolf. Die Autohersteller PSA und Ford hätten bereits Interesse an einer Beteiligung geäußert, zitiert das Blatt einen weiteren Insider.

Quiz - Sind Sie ein echter Opelaner?
Foto-Show - Der neue Opel Astra
Show - Opel-Firmengeschichte

"Geringe Auswirkungen für Opel"

Magna habe seit mehreren Wochen 30 bis 40 Leute in Rüsselsheim, die sich Opel genau anschauten, heißt es vom Wolf-Vertrauten. Das Magna-Konzept, das am kommenden Mittwoch der Bundesregierung präsentiert werden soll, beinhalte auch die Erschließung des russischen Marktes. "Wenn das funktioniert, werden die Auswirkungen für Opel relativ gering sein", prognostiziert Magna laut Zeitschrift mit Blick auf einen möglichen Stellenabbau. Der russische Partner von Magna, der Autohersteller Gaz, werde von der Regierung in Moskau unterstützt.



Alfa Romeo könnte profitieren

Demgegenüber strebe der Opel-Interessent Fiat eine neue weltweite Automobilgruppe aus Fiat, Opel und Chrysler an. "Lancia soll dem Konzept zufolge zugunsten von Opel wegfallen", sagte ein Vertrauter von Fiat-Chef Sergio Marchionne der "Automobilwoche". Saab solle mit Chrysler verschmolzen werden und sportlich ausgerichtete Modelle und Cabrios bauen, Alfa Romeo könnte von der Opel-Technik profitieren und ein weiteres großes Modell bekommen.



Marchionne baut auf Asien

Der neue Großkonzern solle mehr als fünf Millionen Autos pro Jahr produzieren und neue Märkte über das bisherige General Motors-Geschäft in Asien und Südamerika erschließen. "Asien wird am schnellsten wieder auf die Beine kommen, und dann könnten Opel-Modelle für die aufstrebende Mittelschicht genau das Richtige sein", heißt es aus dem Umfeld von Marchionne. Zur Finanzierung der Pläne würden aber staatliche Hilfen benötigt.

Mehr Themen:
Opel - Guttenberg strebt Treuhandlösung an
GM - Retten, was zu retten ist
Hintergrund Spitzentreffen -
Übernahme - Russischer Autobauer GAZ bestätigt Interesse an Opel
GM in Not - Topmanager verscherbeln GM-Anteile
Großauftrag - Opel soll US-Ausgabe des Insignia bauen
Fotostrecke - Der Opel Insignia

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal