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Deutsche Börse rechnet mit Gewinnrückgang


Finanzkrise  

Deutsche Börse gibt sich pessimistisch

20.05.2009, 16:16 Uhr | sky, dpa-AFX, t-online.de

Saal der Börse in Frankfurt (Foto: Katja Lenz)Saal der Börse in Frankfurt (Foto: Katja Lenz) Die Deutsche Börse rechnet angesichts der massiv gefallen Aktienkurse mit einem rückläufigen Gewinn im laufenden Jahr. "Wir gehen von keinem neuen Rekordjahr aus", sagte Vorstandschef Reto Francioni auf der Hauptversammlung in Frankfurt. Dies liege daran, dass die Erlöse des Börsenbetreibers auch vom gehandelten Volumen abhängen, das wegen der Finanzkrise zuletzt gesunken ist.

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Deutsche Börse bleibt bei ihrer Strategie

Francioni verteidigte zugleich das integrierte Geschäftsmodell der Deutschen Börse von Wertpapierhandel und -abwicklung. "Dieses Modell hat sich auch und gerade im Krisenjahr 2008 bewährt. Es liefert uns die Basis, um aus der anhaltenden Krise gestärkt hervorzugehen", sagte er. Aktionäre hatten dagegen in der Vergangenheit mehrfach gefordert, die Segmente aufzuteilen. Die Deutsche Börse erzielt einen großen Teil ihrer Gewinne aus nachgelagerten Geschäftsfeldern. So verwahrte die Tochter Clearstream vergangenes Jahr Papiere im Wert von zehn Billionen Euro, das sind 10.000 Milliarden Euro.

Zukäufe nicht auf der Agenda

Zugleich bekräftigte Francioni, das Unternehmen wolle vor allem aus eigener Kraft wachsen. Man sei auf Zukäufe nicht angewiesen, könne aber "mit Geduld und Augenmaß sich bietende Gelegenheiten" nutzen. Seit Jahren wird spekuliert, die Börse könnte mit anderen Marktplätzen wie etwa der NYSE Euronext fusionieren.

Warnung vor neuer Steuer

Francioni warnte in seiner Rede die Politik vor der Einführung einer Börsenumsatzsteuer. Zahlreiche Studien hätten ergeben, dass dadurch den Märkten Liquidität entzogen werde. Kursschwankungen würden nicht verringert, sondern erhöht. Zudem wäre es wahrscheinlich, dass Gelder ins Ausland fließen würden. Eine Börsenumsatzsteuer war unter anderem von der SPD und den Gewerkschaften gefordert worden, um Spekulationen einzudämmen.

Kritik an Dividende

Den Aktionären schlug das Unternehmen eine unveränderte Dividende von 2,10 Euro pro Aktie vor. Man blicke zwar auf Erfolge zurück, sei aber in einem schwierigen Marktumfeld, sagte Francioni. Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) kritisierten, dass die Dividende für 2008 trotz der Rekordgewinne nicht erhöht wird.

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