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Opel-Rettung: Fiat brüskiert Opel-Betriebsrat


Übernahmekampf  

Fiat brüskiert Opel-Betriebsrat

27.05.2009, 12:45 Uhr | bab, AFP, t-online.de, dpa

Lieber in Berlin als in Rüsselsheim: Sergio Marchionne (Quelle: Reuters)Lieber in Berlin als in Rüsselsheim: Sergio Marchionne (Quelle: Reuters) Im Bieterwettkampf um Opel hat Fiat die Arbeitnehmerseite brüskiert. Die Italiener kamen am Dienstag nicht zur Vorstellung ihres Konzepts nach Rüsselsheim, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen erfuhr. Betriebsratschef Klaus Franz wollte nach den Gesprächen mit den Fiat-Konkurrenten Magna und Ripplewood eine Einschätzung der Lage geben. Die europäische Arbeitnehmervertretung hatte die Bieter eingeladen.

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Plauderstunde in Berlin

Während Vertreter von Magna und Ripplewood in der Opel-Zentrale vorsprachen, traf Fiat-Chef Sergio Marchionne in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im Kanzleramt zusammen. Das Gespräch dauerte rund eine Stunde, zum Inhalt wurde zunächst nichts bekannt. Fiats Vize-Präsident John Elkann traf zudem Guttenberg im Wirtschaftsministerium, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Am Nachmittag folgte dann ein Gespräch zwischen und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD).



Krisentreffen im Kanzleramt

Fiat will aus seiner Autosparte, Opel und dem US-Autobauer Chrysler einen der weltweit größten Autokonzerne schmieden. Bei Opel und den Gewerkschaften stößt das italienische Unternehmen damit auf Ablehnung. Auch die Bundesregierung und die Mehrheit der Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Standort bevorzugen überwiegend den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Alle drei Bieter werden am Mittwoch (27.5) im Kanzleramt erwartet. Auch ein Vertreter des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) und der Chef von GM Europe, Carl-Peter Forster, würden bei dem Gipfeltreffen dabei sein, hieß es aus Kreisen.

Hoher Besuch aus den Staaten

Die Entscheidung, wer bei Opel einsteigen könnte, trifft letztlich GM. Da die US-Regierung den Autobauer mit Milliarden unterstützt, wird Medienberichten zufolge auch ein Vertreter der US-Regierung im Kanzleramt dabei sein. Die Verhandlungen könnten demnach bis tief in die Nacht dauern. Die Bundesregierung möchte entscheiden, wen sie als Investor bei Opel mit staatlichen Hilfen unterstützt, bevor GM in den USA Insolvenz nach Chapter 11 beantragt. Mit diesem Schritt wird ab Donnerstag gerechnet.

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