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Opel will vor 2013 wieder Gewinne einfahren


Opel-Krise  

Opel will vor 2013 wieder Gewinne einfahren

10.06.2009, 14:27 Uhr | oca, t-online.de, dpa-AFX, AFP

Der Chef des Restrukturierungsteams, Carl-Peter Forster (Quelle: dpa)Der Chef des Restrukturierungsteams, Carl-Peter Forster (Quelle: dpa) Der Chef des Restrukturierungsteams für die neue Adam Opel AG, Carl-Peter Forster, will mit Opel bereits vor 2013 wieder Gewinn machen. Die Aussage von Magna-Chef Frank Stronach, Opel werde erst in vier Jahren wieder profitabel arbeiten, habe seinen "vollen Ehrgeiz geweckt", das Gegenteil zu beweisen, sagte Forster der "Bild"-Zeitung.


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Forster: Details müssen noch geklärt werden

Der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna und die russische Sberbank wollen Opel in den kommenden Monaten übernehmen. Es seien "noch jede Menge schwierige Details zu klären", sagte Forster dem Blatt. Das Risiko einer Pleite sehe er aber "derzeit gar nicht". Opel habe eine solide Brückenfinanzierung, um die Verträge auszuarbeiten und "unsere Zukunft zu gestalten". Der Staatskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro werde "mindestens so lange ausreichen, bis die Verträge mit den Investoren unterschrieben seien. Das könne bis zu sechs Monate dauern".

Opel ist Sonderfall

Forster verteidigte die staatliche Hilfe für Opel: Der Autobauer sei ein Sonderfall, sagte er der "Bild". "Wir wurden doppelt hart getroffen: durch die schwere Krise der Konzernmutter General Motors (GM) in den USA und die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg." Eine solche Situation gebe es bei anderen Unternehmen nicht.

General Motors könnte Insolvenz schnell verlassen

Unterdessen könnte der US-Autohersteller GM schneller als erwartet aus der Insolvenz herauskommen. Eingeweihte trauten dem Unternehmen zu, noch vor der offiziell angesetzten Frist von 60 bis 90 Tagen den Gläubigerschutz verlassen zu können, schreibt die "Financial Times". Auch GM selbst peilt eine möglichst rasche Sanierung an.

GM soll sich gesundschrumpfen

Der einst unangefochten größte Autohersteller der Welt hatte am Montag Insolvenz anmelden müssen. Eine jahrelang verfehlte Modellpolitik und letztlich die Wirtschaftskrise hatten das Unternehmen gegen die Wand fahren lassen. Nun soll GM mehrheitlich verstaatlicht werden und sich geschützt vor dem Zugriff der Gläubiger dann gesundschrumpfen. So wurde die Geländewagen-Marke Hummer bereits verkauft und die europäischen Töchter mit Opel abgenabelt.

Chrysler-Erfolge machen GM Hoffnung

Die Hoffnung auf ein schnelles Vorwärtskommen bei GM wird durch die Sanierungserfolge beim ebenfalls insolventen Rivalen Chrysler beflügelt. Es wird erwartet, dass das Unternehmen nach nicht einmal 40 Tagen aus dem Gläubigerschutz herauskommt. Der italienische Autohersteller Fiat will bei Chrysler einsteigen.

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