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Konjunktur: Wirtschaft schrumpft laut Bundesbank um 6,2 Prozent


Konjunktur  

Bundesbank: Wirtschaft schrumpft um 6,2 Prozent

05.06.2009, 15:38 Uhr | bv, dpa-AFX, dpa, t-online.de

Skyline von Frankfurt - Bundesbank erwartet starkes Konjunktur-Minus (Quelle: AP/dpa)Skyline von Frankfurt - Bundesbank erwartet starkes Konjunktur-Minus (Quelle: AP/dpa) Die Bundesbank hat ihre Prognosen für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2009 und 2010 wie erwartet stark nach unten korrigiert. Das BIP werde in diesem Jahr real um 6,2 Prozent zurückgehen, heißt es in der halbjährlichen Prognose. Im Dezember war die Bundesbank noch von einem Rückgang von lediglich 0,8 Prozent ausgegangen. "Die konjunkturelle Talfahrt der Weltwirtschaft, die mit einem unerwartet heftigen Einbruch des Welthandels einherging, führte dazu, dass die deutsche Industrie einen tiefen Einschnitt hinnehmen musste."

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Für 2010 Stagnation erwartet

Der Druck auf die Industrie dürfte laut Bundesbank im weiteren Jahresverlauf nachlassen. Hierfür spreche die schrittweise Entspannung an den Finanzmärkten und die umfangreichen geld- und fiskalpolitischen Impulse, die zu einer Aufhellung der Erwartungen geführt hätten. "Eine echte Wende zum Besseren, die über eine reine Bodenbildung hinausgeht, ist jedoch erst im Verlauf des Jahres 2010 zu erwarten." Im Gesamtjahr 2010 erwartet die Bundesbank eine Stagnation der deutschen Wirtschaft, nachdem sie im Dezember noch ein Wachstum von 1,2 Prozent prognostiziert hatte. Die Bandbreite der Konjunkturentwicklung soll dabei zwischen minus 1,0 und plus 0,4 Prozent liegen.

Inflation bleibt niedrig

Das Preisklima bleibt laut Bundesbank dabei "freundlich und konjunkturstützend". Die Verbraucherpreise dürften im Jahr 2009 stagnieren (+0,1%) und im kommenden Jahr im Jahresdurchschnitt um rund 0,5 Prozent steigen. Die Bundesbank erwartet aber, dass der private Konsum zunehmend von einer mit Verzögerung steigenden Arbeitslosigkeit belastet wird.

Die Prognose der Bundesbank (Quelle: dpa)Die Prognose der Bundesbank (Quelle: dpa)

Steigende Arbeitslosigkeit erwartet

Bislang habe der Arbeitsmarkt kaum auf den "scharfen konjunkturellen Rückschlag" reagiert. Zunächst hätten die Betriebe die Arbeitszeiten über Überstunden abgebaut und Arbeitszeitkonten geleert. Zunehmend sei auch Kurzarbeit in Anspruch genommen worden. In den kommenden Monaten wird der Arbeitsmarkt die Krise nach Einschätzung der Notenbanker aber nicht weiter in dieser Form abfedern können. Stattdessen sei mit einem vermehrten Stellenabbau zu rechnen. Die Bundesbank erwartet eine Zunahme der Arbeitslosigkeit auf 3,5 Millionen Personen im Jahresmittel 2009 und auf 4,4 Millionen im Jahr 2010. "Die Arbeitslosenquote würde dann von 7,8 Prozent im Jahr 2008 über 8,4 Prozent im Jahr 2009 auf 10,5 Prozent im Jahr 2010 steigen."

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