Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Eurozone: IWF erwartet Konjunkturwende für 2010


Eurozone  

IWF erwartet Erholung für 2010

09.06.2009, 12:45 Uhr | bv, dpa, t-online.de

IWF: Hoffnungen auf Konjunkturerholung 2010IWF: Hoffnungen auf Konjunkturerholung 2010 (Quelle: ddp) Der Internationale Währungsfonds IWF rechnet für Anfang 2010 mit einer Konjunkturwende in der Eurozone. Gleichzeitig fordert er aber entschlossene Schritte zur Stärkung des Finanzsektors. "Der Abschwung sollte sich im Laufe 2009 verringern und in der ersten Hälfte 2010 den Weg für eine moderate Erholung freimachen", teilte der IWF in Washington mit. Die wirtschaftliche Gesundung werde voraussichtlich aber langsam verlaufen.

Aktienmarkt aktuell - Was machen DAX, Dow Jones, Euro und Gold?
Quiz - Sind Sie ein Euro-Experte?
Quiz - Welche Bank steckt hinter diesem Logo?

Risiken für das Wachstum

Art und zeitlicher Verlauf der Erholung seien derweil "höchst ungewiss", hieß es weiter. Verbliebene strikte Regelungen auf den Arbeits- und Produktmärkten, schwache Firmenbilanzen in manchen Ländern und eine stärkere Rolle des Staates würden auf mittlere Sicht das Wachstumspotenzial in der Eurozone dämpfen.

Strategien nicht "proaktiv" genug

Als ein "fehlendes Schlüsselelement" bezeichnete der Fonds eine "proaktive Strategie" zur Stützung der krisengeschüttelten Finanzbranche. So müsse die Kapitalausstattung der Banken überprüft, die Bilanzen von problematischen Vermögenswerten befreit und geschwächte Institutionen neu aufgestellt werden. Die durch die Turbulenzen geschaffenen Chancen für eine Reform des Systems zur Stabilisierung des Finanzsystem müssten "ohne Verzögerung ergriffen werden", mahnte der Internationale Währungsfonds.

IWF: Bankensystem muss gesäubert werden

"Eine resolute und koordinierte Säuberung des Bankensystems ist jetzt entscheidend, um das Vertrauen in das Finanzsystem wiederherzustellen", urteilte der Fonds. Europa könne sich kaum Stückwerk leisten, das Unsicherheit Vorschub leistet, Privatinvestoren fernhält und Eingriffe der Regierung zulässt, der sich negativ auf die Effizienz des Sektors auswirke.

EZB soll Zinsen niedrig halten

Gute Noten gibt der IWF der Europäischen Zentralbank. Die EZB habe "beeindruckend" auf die Krise reagiert. Geldpolitisch müsse sie sich nun darauf konzentrieren, den Leitzins niedrig zu halten. Bei einer Verschlechterung der Wirtschaftslage müsse sie aber "ein noch stärkeres Signal" in dieser Richtung abgeben.

Mehr Themen:
Bundesbank - Wirtschaft schrumpft um 6,2 Prozent
EZB - Leitzins bleibt unverändert
Bruttoinlandsprodukt schrumpft - Deutsche Wirtschaft stürzt ab
DAX-Spiel - Welcher Vorstand gehört zu welchem Unternehmen?

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal