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Magna will Opel-Jobs ins Ausland verlagern


Autobranche  

Magna will Opel-Jobs ins Ausland verlagern

10.06.2009, 20:52 Uhr | cs, dapd, dpa-AFX, t-online.de

Magna will den Opel-Konzern umbauen - auch personell (Foto: ddp)Magna will den Opel-Konzern umbauen - auch personell (Foto: ddp) Magna will nach vollzogener Opel-Übernahme einen Teil der Produktion ins Ausland verlagern. Betroffen sei die Fertigung von Motoren und Getrieben, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf ein Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums vom 5. Juni an den Haushaltsauschuss des Bundestages. Betroffen wären tausende Mitarbeiter in den Werken Rüsselsheim und Bochum.

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Tausende Arbeitsplätze sollen abgebaut werden

In den betroffenen Unternehmensteilen arbeiteten 3600 der 25.000 Beschäftigten in Deutschland, hieß es. In ganz Europa plane Magna bei Opel den Abbau von 9500 der insgesamt 55.000 Arbeitsplätze. Die Auslastung der 14 Opel-Fabriken solle dadurch von 56 auf 96 Prozent steigen. Demnach sollen im Stammwerk Rüsselsheim künftig 250.000 Einheiten der Modelle Astra und Insignia gebaut werden, doppelt so viele Fahrzeuge wie 2007. In Bochum sollen künftig pro Jahr 190.000 Zafiras und in Eisenach 183.000 Corsas vom Band laufen.

Fahrzeug-Produktion in deutschen Werken erhöhen

Laut der Zeitung enthält das Papier Planungen von Magna zu einzelnen Standorten in Deutschland. Demnach soll die Fahrzeug-Produktion in Bochum und Rüsselsheim zwar erhöht, gleichzeitig aber die Getriebefertigung in die ausländischen Werke Aspern in Österreich und Szentgotthart in Ungarn verlagert werden. In Kaiserslautern soll nach den Magna-Plänen die Produktion eines Vierzylinder-Benzinmotors für den Opel Zafira beendet werden. Die Komponenten- und Motorproduktion werde aber fortgeführt. Noch nicht entschieden sei, ob die Vorfertigung von Komponenten für das Modell Corsa aus dem spanischen Zaragoza nach Kaiserslautern geholt werde.

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