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Arcandor-Chef Eick will weiter mit Metro verhandeln


Zukunft von Karstadt  

Arcandor-Chef: Weiter mit Metro verhandeln

22.02.2010, 17:32 Uhr | lgs, t-online.de, dpa

Kann Metro Karstadt retten? (Quelle: dpa)Kann Metro Karstadt retten? (Quelle: dpa) Arcandor-Konzernchef Karl-Gerhard Eick will die Gespräche mit dem Metro-Konzern über eine Deutsche Warenhaus AG wieder aufnehmen. Das Unternehmen wolle aber auch mit weiteren möglichen Partnern über die Zukunft von Karstadt verhandeln. "Wir werden die Gespräche nicht nur mit der Metro suchen, und wir werden dann die Lösung finden, die für die Mitarbeiter und das Unternehmen die interessanteste ist", sagte Eick bei der Aufzeichnung der ZDF-Sendung "Johannes B. Kerner" in Hamburg.

Arcandor stellte Insolvenzantrag

Arcandor hatte am Dienstag einen Insolvenzantrag für die Arcandor AG sowie die Töchter Karstadt Warenhaus, Primondo und Quelle gestellt. Zuvor hatte die Bundesregierung Hilfen für Arcandor abgelehnt. 43.000 Beschäftigte bangen um ihre Stellen.

Arcandor-Chef bleibt skeptisch

Metro hatte angeboten, rund 60 Karstadt-Standorte zu übernehmen. "Was von der Metro vorgeschlagen wurde, war ein selektiver Ankauf einzelner Häuser und zwar ausschließlich attraktiver", sagte Eick. "Ich kann ja nur eine Transaktion machen, die im Interesse aller Aktionäre und aller Mitarbeiter ist."

"Schuld an der Situation liegt bei Arcandor"

Nach Ansicht des Konzernchefs hat das Warenhaus-Konzept noch eine Zukunft. "Ich wehre mich dagegen, zu sagen, das Warenhaus ist tot. Das Warenhaus ist und bleibt das Einkaufszentrum in der Stadt. Daran wird sich niemals etwas ändern." Die Schuld an der Pleite trägt nach Eicks Ansicht weder die Politik noch die Banken oder die Eigentümer. "Die Schuld an der Situation bei Arcandor liegt bei Arcandor. Sonst nirgends", so Eick. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass auch Managementfehler gemacht wurden."

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