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Porsche: Einstieg von Katar nicht in Gefahr


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Porsche: Einstieg von Katar nicht in Gefahr

23.02.2010, 15:28 Uhr | bab, t-online.de , dpa

Porsche dementiert Gerüchte über Zoff mit den ScheichsPorsche dementiert Gerüchte über Zoff mit den Scheichs (Quelle: ddp) Der geplante Einstieg des Golf-Emirats Katar bei Porsche ist nach Angaben des Sportwagenbauers nicht in Gefahr. "Die Familie steht geschlossen hinter den Gesprächen mit einem Investor", sagte ein Sprecher am Mittwoch in Stuttgart. Der hochverschuldete Autobauer wies damit Medienberichte zurück, Großaktionär Ferdinand Piëch habe bei einem Treffen der Eigentümerfamilien einen raschen Einstieg von Katar verhindert. Ein solches Treffen habe es nicht gegeben, betonte der Sprecher.

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Kein Kommentar zur Sperrminorität

Porsche hatte sich bei der geplanten Übernahme von Europas größtem Autobauer Volkswagen verhoben. Die Stuttgarter kämpfen mit einem riesigen Schuldenberg und suchen seit Wochen nach neuen Geldquellen. Nach bisherigen Informationen will sich der staatliche Fonds Qatar Investment Authority (QIA) rund ein Viertel der Porsche-Anteile sichern. Die "Financial Times Deutschland" (FTD) berichtete unter Berufung auf das Umfeld der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, Katar wolle nicht nur 25 Prozent an Porsche, sondern mindestens eine Aktie zusätzlich und damit eine Sperrminorität. Dazu wollte sich der Sportwagenbauer nicht äußern.



Entscheidung innerhalb der nächsten Wochen

Das Golf-Emirat Katar will nach Angaben seines Ministerpräsidenten Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani innerhalb der kommenden zwei bis drei Wochen über einen möglichen Einstieg bei den Stuttgartern entscheiden. Bis dahin sollten alle Details und die Größenordnung der Beteiligung geklärt sein. Katar sei generell daran interessiert, ein "langfristiger Investor" zu sein, versicherte der Scheich am späten Dienstagabend.

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