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Opel: Chinesen bekommen Einblick in die Bücher


Opel-Übernahme  

"FAZ": Chinesen bekommen Einblick in Opel-Bücher

26.06.2009, 12:54 Uhr | oca, dpa, t-online.de

Chinesen buhlen weiter um Opel (Quelle: dpa)Chinesen buhlen weiter um Opel (Quelle: dpa) Der Autozulieferer Magna bekommt möglicherweise doch noch ernsthafte Konkurrenz bei der Übernahme von Opel. Der staatliche chinesische Autohersteller Beijing Automotive Industry Corp. (BAIC) habe die Erlaubnis zur Prüfung der Bücher erhalten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Kreise der bisherigen Opel-Mutter General Motors (GM). Das Unternehmen aus Peking wolle schon in den kommenden Tagen mit der sogenannten "Due Diligence" im elektronischen Datenraum beginnen. Der nächste Schritt wäre eine verbindliche Offerte an die mit dem Verkauf beauftragte Bank Dresdner Kleinwort.

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Guttenberg: Weiter Kontakte zu anderen Interessenten

Magna will zusammen mit der staatlichen russischen Sberbank 55 Prozent an Opel übernehmen, hat dafür aber hohe Staatshilfen gefordert. Momentan wird an den Details des Verkaufs gefeilt. Laut Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gibt es parallel Kontakt zu mehreren anderen Interessenten. Im Bieterverfahren waren neben Magna und BAIC noch der US-Finanzinvestor Ripplewood und der italienische Autohersteller Fiat aufgetreten.

Chinesen wollen Vertrauen gewinnen

Laut "FAZ" ist für die nächsten zwei Wochen der Besuch einer Delegation aus China geplant. BAIC-Chairman Xu Heyi wolle dann bei Betriebsräten, Gewerkschaften und Politikern um Vertrauen für seinen Plan werben. In einem ersten Grobkonzept von Ende Mai hätten die Chinesen in allen relevanten Punkten etwas größere Zugeständnisse gemacht als Rivale Magna. Das Angebot sei aber sehr spät eingegangen.
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Druck auf Magna wächst

Für die Bundesregierung und für General Motors sei der Einstieg der Chinesen in den Bieterprozess ein willkommenes Mittel, den Druck in den Verhandlungen mit Magna zu erhöhen, erläuterte die "FAZ". Derzeit gehört Opel noch zu 65 Prozent einer vom deutschen Staat kontrollierten Treuhandgesellschaft und zu 35 Prozent GM. Mit dieser Lösung war Opel vor dem Strudel der Insolvenz seines Mutterkonzerns geschützt worden.

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