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Braucht Opel erneut Geld?


Opel-Übernahme  

Braucht Opel erneut Geld?

26.06.2009, 12:53 Uhr | lgs, AFP, t-online.de, dapd

Opel kommt nicht zur Ruhe (Quelle: dpa)Opel kommt nicht zur Ruhe (Quelle: dpa) Gerüchte über eine neue Milliardenlücke bei Opel lassen das Unternehmen nicht zur Ruhe kommen. Laut einem Zeitungsbericht fehlen dem Konzern weitere 1,1 Milliarden Euro. Und auch der potenzielle chinesische Autohersteller BAIC verstärkt seine Bemühungen um Opel und will nach einem Zeitungsbericht in der kommenden Woche den Stammsitz in Rüsselsheim besuchen. Eine Delegation von BAIC will vor Ort Einblick in die Geschäftszahlen nehmen und mit Opel-Managern Gespräche führen, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt.

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Braucht Opel erneut Geld?

Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, soll es möglicherweise neue Finanzlücken bei Opel geben. Es gebe "Hinweise" aus den Verhandlungen mit Magna auf ein neues Finanzloch von 1,1 Milliarden Euro, das im August entstehen könne, berichtete das Blatt. Zuvor hatte der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende und Vizeaufsichtsratschef Klaus Franz erklärt, Opel erwarte vom deutschen Staat nach dem zugesagten Überbrückungskredit weitere 1,1 Milliarden Euro ."Ich gehe davon aus, dass die Bundesregierung hier einspringen wird", schließlich arbeiteten in Deutschland auch die meisten der 55.000 europäischen Opel-Mitarbeiter, so Franz. Die Spekulationen über neue Finanzlücken wies Opel jedoch umgehend zurück. Ein Opel Opel-Sprecher sagte, es gebe keine neuen Finanzierungslücken.


Magna hält an Kaufabsichten fest

Der chinesische Autobauer ist an einer Übernahme von Opel interessiert, sollten die Kaufverhandlungen zwischen dem bisherigen Mutterkonzern General Motors, dem von der Bundesregierung bevorzugten Konsortium unter Führung des Autozulieferers Magna und dem Treuhänder als derzeitigem Opel-Eigentümer scheitern. Magna hält unterdessen unverändert an dem Kauf von Opel fest und will den Vorvertrag Mitte Juli abschließen. "Am 15. Juli wird der Vorvertrag unterzeichnet", zitiert die "Rheinische Post" eine mit den Verhandlungen vertraute Person.


Spekulationen über Finanzierungsloch

Derweil wies Opel einen Bericht zurück, wonach es bei dem angeschlagenen Autobauer eine neue Finanzierungslücke in Höhe von 1,1 Milliarden Euro geben soll. Die "Leipziger Volkszeitung" berichtete unter Berufung auf Kreise des Bundeswirtschaftsministeriums, es gebe Hinweise aus den Verhandlungen mit Magna, auf ein Finanzierungsloch, das im Zuge der Neuaufstellung der General-Motors-Tochter entstehen könnte. Der Opel-Sprecher sagte, es gebe keine neuen Finanzierungslücken. Das Wirtschaftsministerium verwies auf die Äußerungen des Unternehmens.

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