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Siemens baut auf Umwelttechnik


Klimawandel  

Siemens baut auf Umwelttechnik

23.02.2010, 15:32 Uhr | cs, dpa, t-online.de

Siemens: Umwelttechnik bietet gigantische Wachstumschancen (Foto: imago)Siemens: Umwelttechnik bietet gigantische Wachstumschancen (Foto: imago) Siemens hat die Umwelttechnik entdeckt und will einem führenden Konzern in dieser Branche werden. Wie Siemens-Chef Peter Löscher dem "Focus" sagte, will er den Konzern zum Umwelttechnologie-Giganten umbauen. Das gesamte Geschäft werde "konsequent auf die Megatrends Urbanisierung, demografischer Wandel und Klimawandel ausgerichtet." Hier böten sich "gigantische Wachstumschancen".

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Siemens macht 19 Milliarden Euro mit grüner Technologie

Deshalb habe Siemens erstmals sein Umwelt-Portfolio ausgewiesen. Danach setzte der Konzern im vergangenen Jahr 19 Milliarden Euro mit grüner Technologie um und investierte eine Milliarde Euro in die Entwicklung von umweltfreundlichen Zukunftstechnologien. Löscher sagte: "Hier tun sich gigantische Wachstumschancen für grüne Technologien auf."

Solarstrom aus der Sahara

Bis 2011 wolle man den Umsatz auf 25 Milliarden Euro steigern. Begeistert ist der Siemens-Boss vom Projekt Desertec, das Solarstrom aus der Sahara liefern soll. Das 400 Milliarden teure Energieversorgungs-Szenario bezeichnete er als "ein visionäres und sehr spannendes Projekt". Großflächige Solarthermieanlagen in Nordafrika sollen schon in zehn Jahren den ersten Strom erzeugen, der über neuartige Gleichstromkabel nach Europa fließen wird. "Solarenergie fällt nun mal stabil und kontinuierlich in der Wüste an", so Löscher.

Video - Solarstrom aus der Sahara

Gründungstreffen für Solar-Konsortium

Die Überbrückung der großen Entfernung ist für den Siemens-Chef eher eine Herausforderung als ein Problem: "Warum sollten wir den Strom jetzt im 21. Jahrhundert nicht den Weg über die Kontinente erschließen?" Am 13. Juli werden sich mehrere Firmen, wie etwa die Münchener Rück, Siemens und E.ON an einem Gründungstreffen beteiligen. Dabei werden die Rechtsform, der vorläufige Etat und Personalfragen geklärt.

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