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Praktiker berappelt sich


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Praktiker berappelt sich

22.02.2010, 16:32 Uhr | bv, dpa-AFX , t-online.de

Praktiker - schwachen Jahresstart wieder ausgeglichenPraktiker - schwachen Jahresstart wieder ausgeglichen (Quelle: ddp) Die Baumarktkette Praktiker hat sich nach einem schwachen Start ins Jahr wie erwartet wieder gefangen. Bis Ende Mai habe das Unternehmen soviel umgesetzt, dass die Rückgänge aus dem ersten Quartal ausgeglichen werden konnten, sagte ein Sprecher. "Wir sind auch im Juni auf einem guten Weg." Zur Ergebnisentwicklung wollte er sich indes nicht äußern.

Kurzarbeit kein Thema mehr

Nachdem das Geschäft wieder läuft, hat Praktiker die Kurzarbeit an allen deutschen Standorten zu Monatsbeginn aufgehoben. Im März hatte der Konzern an 81 deutschen Standorten Kurzarbeit eingeführt. Zur Hauptversammlung Ende Mai war die Zahl bereits auf 5 gesunken. Damals hatte Vorstandschef Wolfgang Werner auch von einem guten April und einem bis dato gut laufenden Mai berichtet. Eine genaue Prognose fürs Gesamtjahr hatte er aber weiterhin nicht abgeben wollen. Er hatte nur beteuert, dass Praktiker auch bei einem rückläufigen Umsatz noch ein positives operatives Ergebnis erzielen könne. An der Börse legte die Praktiker-Aktie deutlich zu.

Noch keine Entwarnung

Im ersten Quartal war der Umsatz um acht Prozent auf 796 Millionen Euro gefallen, unterm Strich vergrößerte sich der Verlust von 23,5 auf 36,8 Millionen Euro. Eine Entwarnung wollte der Sprecher aber nicht geben: "Im Hinblick auf das zweite Halbjahr gibt es noch eine große Unsicherheit." Der Einfluss etwa der steigenden Arbeitslosigkeit auf den Konsum sei nur schwer abzuschätzen. Vor diesem Hintergrund behält sich das Unternehmen vor, die Kurzarbeit wieder einzuführen.

Praktiker ist die deutsche Nummer zwei

Praktiker ist nach dem nicht-börsennotierten Konkurrenten Obi, der zu Tengelmann gehört, die Nummer zwei auf dem deutschen Markt. Der Konzern betreibt in Deutschland 241 gleichnamige Märkte sowie 76 etwas höherpreisig angelegte Max-Bahr-Filialen. Hinzu kommen etwa 100 Märkte im Ausland, die meisten davon in Polen und Rumänien.

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