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"Handelsblatt": Das Rennen um Opel ist wieder offen


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"Handelsblatt": Das Rennen um Opel ist wieder offen

26.06.2009, 10:53 Uhr | mfu, dpa-AFX, AFP, t-online.de

Drei Bieter sind noch im Rennen um Opel (Quelle: imago images)Drei Bieter sind noch im Rennen um Opel (Quelle: imago images) Überraschende Wende im Kampf um Opel. Im Bieterwettbewerb läuft es bei der Investorensuche einem Pressebericht zufolge nicht geradlinig auf den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna zu. Zwischen der ehemaligen Opel-Mutter General Motors (GM) und Magna existiere nur eine Absichtserklärung. Die anderen Bieter Autobauer BAIC aus China und der US-Finanzinvestor Ripplewood bleiben im Rennen.

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Absichtserklärung ohne rechtliche Bindung

Die Absichterklärung von Magna besitze laut Angaben des Vorsitzenden des Opel-Treuhänderbeirats, Fred Irwin, "keine rechtliche Bindung". "Allen Interessenten stehen die gleichen Informationsrechte zu", sagte er dem "Handelsblatt". Angestrebt würden von der Opel-Mutter General Motors (GM) zumindest zwei ernsthafte Angebote, hieß es in Verhandlungskreisen. Alle hätten die gleichen Rechte, Magna besitze lediglich einen zeitlichen Vorsprung.

BAIC und Ripplewood prüfen Opel-Bücher

Die Investoren lassen sich angesichts der Offerten von GM nicht zweimal bitten: Autobauer BAIC lässt sich dem Bericht zufolge in dieser Woche von Opel-Managern die Situation des Rüsselsheimer Unternehmens erläutern und habe ebenso wie Finanzinvestor Ripplewood die Erlaubnis bekommen, die Opel-Bücher einzusehen. Weitere Bieter seien willkommen, sagte Irwin. Entschieden werden solle am Ende nicht nach politischen Gesichtspunkten. "Wir sind rein kaufmännischen Kriterien verpflichtet", so Irwin.

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Liquiditätspolster für Opel

Wirtschaftlich lief es bei Opel bislang besser als befürchtet, vor allem dank der deutschen Abwrackprämie. Auch der Erfolg des neuen Insignia spülte frisches Kapital in die Firmenkasse. Laut "Handelsblatt" konnte Opel ein Liquiditätspolster in niedriger einstelliger Millionenhöhe ansammeln.

Opel zu 65 Prozent im Treuhandbesitz

Opel liegt derzeit zu 65 Prozent im Besitz der Treuhand-Gesellschaft, um das Unternehmen aus der Insolvenzmasse des GM-Konzerns herauszuhalten, der unter dem US-Insolvenzrecht Chapter 11 steht. GM bleibt mit 35 Prozent an Opel beteiligt. Magna möchte mit der russischen Sberbank 55 Prozent von der Treuhand übernehmen, zehn Prozent sollen an Opel-Händler und Mitarbeiter gehen.

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