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Bericht: Opel verliert jeden Tag bis zu sechs Mio. Euro


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Bericht: Opel verliert jeden Tag bis zu sechs Mio. Euro

26.06.2009, 10:53 Uhr | mfu, dpa-AFX, AFP, t-online.de

Das Bieterrennen um Opel ist weiter offen. (Quelle: imago images)Das Bieterrennen um Opel ist weiter offen. (Quelle: imago images) Die Verhandlungen um eine vertragliche Einigung zwischen der Opel-Mutter General Motors (GM) und Magna geraten unter Zeitdruck. Auch andere Investoren haben noch Chancen auf einen Einstieg bei Opel. Laut einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) verliert Opel in Europa deutlich mehr Geld als bislang bekannt. Die Rede ist inzwischen von fünf bis sechs Millionen Euro, die der Hersteller jeden Tag an Verlust einfährt, wie es aus dem Unternehmensumfeld heißt. Damit müsse bis spätestens Mitte September vertragliche Klarheit über die Zukunft des Autobauers geschaffen sein.

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Kein Nachschlag bei Opel-Brückenfinanzierung

Bis zu diesem Zeitpunkt reicht die Brückenfinanzierung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro aus, die die Bundesregierung und die Länder mit Opel-Standorten gewährt hatten. Eine Nachforderung werde es nicht geben. Das wurde gestern am Rande einer zweitägigen Klausur von europäischen Opel-Betriebsräten in Rüsselsheim betont, wie es weiter hieß. Eine Forderung nach weiteren Hilfen habe weder in NRW noch im Bund eine Chance.

Rennen um Opel wieder offen

Der Bieter-Wettkampf um Opel ist derweil wieder offen. Ein Durchmarsch des kanadisch-österreichische Zulieferer Magna ist laut einem Bericht im "Handelsblatts" vom Tisch. Zwischen General Motors und Magna existiert bisher nur eine Absichtserklärung über eine Übernahme von Opel. "Dieses Memorandum of Understanding besitzt keine rechtliche Bindung", sagte der Vorsitzende des Opel-Treuhänderbeirats, Fred Irwin, der Zeitung.



Bald weitere Opel-Interessenten?

Weitere Bieter seien willkommen, bekräftigte Irwin. Auch dem Finanzinvestor Ripplewood wird weiterhin Interesse an Opel nachgesagt. Eine Delegation des chinesischen Autobauers BAIC hat sich am Dienstag und Mittwoch in Rüsselsheim einen ersten Überblick über die Situation bei Opel verschafft, wie aus Branchenkreisen verlautete. Möglicherweise liefen sich noch andere Bieter warm, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Verhandlungskreise. Es gebe Signale, dass es im arabischen Raum doch Interesse an Opel gebe. Ein Opel-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren

IG Metall will mehr Mitsprache

Die IG Metall hat derweil mehr Mitsprache für Opel bei den Verkaufsverhandlungen zwischen der Konzernmutter General Motors (GM) und dem Investor Magna verlangt. Im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche" verlangte der Frankfurter Bezirkschef Armin Schild eine stärkere Einbindung von GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster. Trotz eines eindeutigen Auftrags des Aufsichtsrats der Adam Opel GmbH führten Magna und GM die Verhandlungen derzeit völlig ohne Beteiligung von Forster. Es könne nicht sein, dass die Grundzüge des neuen Unternehmens ohne den bisherigen Europachef festgelegt würden.

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