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VW und Niedersachsen stellen Porsche Ultimatum


Porsche  

VW und Niedersachsen stellen Porsche Ultimatum

23.02.2010, 15:28 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online, t-online.de

Porsche blickt unsicher in die Zukunft. (Quelle: ddp) Das Ultimatum des VW-Konzerns und Niedersachsens richtet sich an Wendelin Wiedeking und den Aufsichtsratschef der Porsche Automobil Holding SE, Wolfgang Porsche. Sie sollen bis Montag signalisieren, ob sie auf das Rettungsangebot eingehen. Diesen Plan haben VW-Chef Martin Winterkorn, VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Porsche-Miteigentümer Ferdinand Piëch ausgearbeitet. Niedersachsen ist der zweitgrößte Anteilseigner bei VW.

Porsche und VW müssten fusionieren

VW schlägt den Familien Porsche und Piëch vor, dass der Wolfsburger Konzern der Porsche Holding für drei bis vier Milliarden Euro einen 49-Prozent-Anteil an der Porsche AG abkauft, die das Sportwagengeschäft vereint. In einem nächsten Schritt würde das Emirat Katar VW-Aktienoptionen übernehmen, die von der Porsche Holding noch gehalten werden. Zum Schluss müssten die Unternehmen Porsche und VW fusionieren.

VW könnte 700 Mio. Euro zurückfordern

An diesem vereinten Automobilkonzern könnten die Familien Porsche und Piëch über 40 Prozent der Aktien halten, Niedersachsen 20, Katar rund 15 und ein weiterer Staatsfonds fünf Prozent. Sollten Wolfgang Porsche und Wiedeking nicht auf das Angebot eingehen, muss Porsche damit rechnen, dass VW im September auf der Rückzahlung eines 700-Millionen- Kredits besteht, den die Wolfsburger Porsche im März gewährten.

Araber verlangen klare Verhältnisse

Das Emirat Katar würde Porsche dann nicht mehr retten. Vertreter des Emirats haben gegenüber Banken klargemacht, dass sie sich nur dann in einem Porsche-VW-Konzern beteiligen, wenn bei den wesentlichen Eigentümern, dem Land Niedersachsen und den Familien Porsche und Piëch Einigkeit über den künftigen Kurs besteht. Sie fordern deshalb ein gemeinsames Gespräch mit Wolfgang Porsche, Ferdinand Piëch, Ministerpräsident Wulff und möglicherweise auch VW-Chef Winterkorn.

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