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Porsche weist Angebot von VW zurück


Machtkampf  

Porsche weist Angebot von VW zurück

23.02.2010, 14:28 Uhr | lgs, dpa-AFX, t-online.de

Die Porsche-Zentrale in Zuffenhausen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)Die Porsche-Zentrale in Zuffenhausen (Foto: dpa)Porsche hat einen "Rettungsvorschlag" des VW-Vorstandes an den hoch verschuldeten Sportwagenbauer als nicht umsetzbar zurückgewiesen. "Es ist für uns kein gangbarer Weg 49,9 Prozent der Porsche AG an Volkswagen zu verkaufen", sagte ein Porsche- Sprecher der dpa in Stuttgart. Porsche könne auf den Vorschlag gar nicht eingehen, weil dann sofort der Kredit über 10,75 Milliarden Euro fällig werde, den das Unternehmen sich bei einem Bankenkonsortium gesichert habe. Dies sei in dem Kreditvertrag vorgesehen. Die Aktie gab nach den Aussagen des Sprechers deutlich nach und rutschte ins Minus.

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Die Beteiligungen von Porsche (Quelle: dpa)Die Beteiligungen von Porsche (Quelle: dpa)

Unternehmen müssten fusionieren

Der VW-Vorstand habe Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche in der vergangenen Woche per Kurier das Angebot geschickt, sagte der Sprecher. An Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sei es jedoch nicht gegangen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" würde VW Porsche für den Anteil drei bis vier Milliarden Euro bezahlen. In einem nächsten Schritt würde dem Bericht zufolge das Emirat Katar VW-Aktienoptionen übernehmen, die von der Porsche Holding gehalten werden. Zum Schluss müssten die Unternehmen Porsche und VW fusionieren.



Porsche übernahm sich bei geplanter VW-Übernahme

Dabei könnten die Familien Porsche und Piëch dem "Spiegel"-Bericht zufolge an einem Automobilkonzern VW/Porsche mehr als 40 Prozent der Aktien halten, Niedersachsen 20, Katar rund 15 und ein weiterer Staatsfonds fünf Prozent. Porsche hatte sich bei der geplanten VW-Übernahme massiv verhoben und einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Seit Monaten versuchen die Stuttgarter fieberhaft, ihre Finanzprobleme in den Griff zu bekommen. Seit längerem verhandelt Wiedeking auch mit dem Emirat Katar über einen möglichen Einstieg.

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