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Opel-Betriebsrat wirf GM Zockerei vor


Autokrise  

Opel-Betriebsrat wirf GM Zockerei vor

02.07.2009, 11:18 Uhr | bab, dpa-AFX, t-online.de

Opel-Betriebsratschef Klaus FranzOpel-Betriebsratschef Klaus Franz (Quelle: ddp) Im Kampf um die Rettung des angeschlagenen Autoherstellers Opel gibt es laut Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz keine neuen Bieter. "Mir ist kein neues Angebot und kein neuer Investor bekannt", sagte Franz der "Bild"-Zeitung. Gleichzeitig warf der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende General Motors (GM) Zockerei vor, um die Bedingungen für den Verkauf der Opel-Anteile für sich zu verbessern. Das werde allmählich unerträglich für die Beschäftigten bei Opel Europa.

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Ripplewood in der Kritik

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte Anfang der Woche über ein nachgebessertes Angebot des Finanzinvestors RHJ International berichtet. Analysten meldeten allerdings Zweifel an der Finanzkraft des Investors an, nachdem dieser am Mittwoch einen Milliardenverlust für das Geschäftsjahr 2008/2009 (bis Ende März) bekanntgegeben hatte. Zum Gebot für Opel wollte sich der RHJ-Chef Leonhard Fischer nicht äußern. Laut "FTD" interessiert sich der Finanzinvestor inzwischen auch für die Commerzbank-Tochter Reuschel. Die Beteiligungsgesellschaft wolle künftig mehr in die Finanzbranche investieren.



Entlassungen bei GAZ

Probleme gibt es jedoch nicht nur in den USA. Der an einem Einstieg bei Opel interessierte russische Autobauer GAZ hat wegen starker Verluste die Streichung von 7000 Arbeitsplätzen angekündigt. Die Verwaltung am Stammsitz Nischni Nowgorod hofft, den Entlassenen mit Umschulungen wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Russlands zweitgrößter Autobauer beschäftigt in Nischni Nowgorod derzeit mehr als 40.000 Arbeitskräfte.


 

Hoffen auf Strukturhilfe

Die GAZ-Gruppe des Oligarchen Oleg Deripaska erhofft sich von einem möglichen Opel-Deal eine dringend benötigte Strukturhilfe. Das Unternehmen ist mit der russischen Sberbank Partner des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna, der den kriselnden Autobauer in Rüsselsheim übernehmen will.

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