Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Opel darf offenbar nicht in die USA verkaufen


Opel-Rettung  

Opel darf offenbar nicht in die USA verkaufen

06.07.2009, 16:39 Uhr | bv, dapd, t-online.de

Opel - Zugang zum wichtigen US-Markt offenbar weiterhin versperrt (Quelle: dpa)Opel - Zugang zum wichtigen US-Markt offenbar weiterhin versperrt (Quelle: dpa) Im Streit um den künftigen Marktzugang des Autobauers Opel zeichnet sich einem Zeitungsbericht zufolge eine Einigung zwischen dem US-Konzern General Motors (GM) und dem kanadischen Zulieferer Magna ab. Das "Handelsblatt" berichtete, dass Opel voraussichtlich der Zugang zum US-Markt weiterhin verwehrt bleibt. In China dürfe Opel dagegen sein vorhandenes Händlernetz weiter beliefern.

Auto-Quiz - Welche Automarke ist gesucht?
Top Ten - Die umsatzstärksten Konzerne in Deutschland

Neue Märkte in Russland und Kanada

Voraussichtlich werde der deutsche Autobauer zudem ab 2012 in Kanada aktiv werden können. Darüber hinaus erwägen Magna und Opel offenbar, für den russischen Markt eine neue Marke zu etablieren. Sie soll robuste und kostengünstige Modelle für den Massenmarkt herstellen. Wie die Zeitung weiter berichtete, will sich der Aufsichtsrat von Magna in dieser Woche abschließend mit dem Businessplan für die Opel-Übernahme befassen.

GM-Sanierung macht Fortschritte

Unterdessen sind die Chancen von GM gestiegen, das Anfang Juni begonnene Insolvenzverfahren rasch abzuschließen. Ein Insolvenzgericht genehmigte am Sonntagabend den Verkauf der profitablen Unternehmensteile an einen neuen Konzern, der mehrheitlich im Besitz der US-Regierung sein soll. Der Verkauf sei notwendig, um kurzfristige und bleibende Schäden von GM abzuhalten, entschied Richter Robert Gerber.

Verstaatlichung von General Motors

Nach den Plänen wird der größte Teil des Unternehmens an eine "neue" GM verkauft, die zu 60 Prozent im Besitz der US-Regierung sein wird. Kanada erhält 12,5 Prozent der Anteile, die Gewerkschaft UAW 17,5 Prozent. Zehn Prozent bleiben für die Inhaber unbesicherter Anleihen. Durch den Verkauf der profitablen Unternehmensanteile kann sich der Konzern von Schulden, überzähligen Händlern und Modellmarken trennen. Die deutsche Marke Opel, die seit Anfang Juni im Besitz einer Treuhandgesellschaft ist, wäre von der Transaktion nicht betroffen.

Sanierungsplan könnte vor Gericht landen

Die bisherigen GM-Aktionäre verlieren ihre Anteile. Der Rest des insolventen Unternehmens einschließlich einiger stillgelegter Fabriken bleibt als "alte GM" übrig und wird liquidiert. Besitzer von GM-Schuldverschreibungen, Gewerkschaften, Verbraucherverbände machten bei dem Gericht zahlreiche Einwände gegen den Plan geltend. Es ist anzunehmen, dass Gegner des Plans bis vor den Obersten Gerichtshof ziehen werden.

Mehr Themen:
Opel - Betriebsrat wirft GM Zockerei vor
EU - Opel-Rettung macht Brüssel misstrauisch
GM - Rennen um Opel-Kauf weiter offen
Geld über - Opel bunkert Staatsmillionen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
HUAWEI Mate20 Pro für 9,95 € im Tarif MagentaMobil M
zur Telekom
Anzeige
Erstellen Sie jetzt 250 Visiten- karten schon ab 11,99 €
von vistaprint.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal