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BAIC will angeblich Opel-Werk in China bauen


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BAIC will angeblich Opel-Werk in China bauen

07.07.2009, 12:13 Uhr | mfu, AFP, dpa, t-online.de

Der Bieterkampf um Opel geht in die entscheidende Phase. (Foto: imago) (Quelle: imago images)Der Bieterkampf um Opel geht in die entscheidende Phase. (Quelle: imago images) Der Bieterkampf um Opel geht in die entscheidende Phase. Der Autozulieferer Magna, mit dem die bisherige Opel-Mutter General Motors (GM) bereits eine Absichtserklärung vereinbart hat, sieht sich auf der Zielgeraden. Doch auch der chinesische Autobauer BAIC (Beijing Automotive Industry Corporation) ist noch im Rennen. Laut einem Bericht im "Wallstreet Journal" haben die Chinesen rund 660 Millionen Euro für Opel geboten. Die "Financial Times" berichtet, dass BAIC im Fall einer Übernahme den Bau eines Opel-Werks in China plant.

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Chinesen wollen Opel-Werk in Antwerpen schließen

BAIC wolle zwei Milliarden Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) in die Fabrik investieren, um dort ab 2012 speziell auf den chinesischen Markt ausgerichtete Fahrzeuge zu fertigen. Im Gegenzug sollten Jobs in Europa gestrichen und das Werk von General Motors (GM) in Antwerpen geschlossen werden, zitierte die Zeitung aus dem nicht-bindenden Angebot des chinesischen Unternehmens.

Nur Außenseiterchancen für Chinesen

Ob es dazu kommt, ist angesichts der Außenseiterchancen der Chinesen eher unwahrscheinlich. Ernstzunehmende Chancen hätte BAIC nur, wenn die Verhandlungen mit Magna abgebrochen würden, berichtet die chinesische Zeitschrift "Caijing" am Dienstag. Gegenwind erwartet die staatliche BAIC darüber hinaus zuhause. China sieht Übernahmen ausländischer Autohersteller nicht gern und dürfte den Schulterschluss unterbinden.

Verhandlungen mit Magna weit fortgeschritten

Immerhin bezeichnete General Motors BAIC laut "Wall Street Journal Europe" (WSJE) zwar als "formidablen Bieter" für Opel und zeigt sich Unternehmenskreisen zufolge zunehmend interessiert an einem Deal mit den Chinesen. Dennoch seien die Verhandlungen mit Magna weit fortgeschritten, hatte Opel-Chef Carl-Peter Forster am Wochenende der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt. Eine Einigung könne noch in diesem Monat erzielt werden.

Querelen um chinesischen Markt

Hindernis für eine Einigung zwischen GM und BAIC ist zudem die Frage, inwiefern sich beide auf dem chinesischen Markt in die Quere kommen. Die Amerikaner fordern laut "Wall Street Journal", dass BAIC sich verpflichtet, nur wenig Opel-Technik in der Heimat einzusetzen. Falls BAIC ein Opel-Werk in China baut, würde Opel in China zum direkten Konkurrenten für GM avancieren.

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