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Discounter: Aldi und Lidl stoßen an ihre Wachstumsgrenzen


Handel  

Discounter stoßen an ihre Wachstumsgrenzen

03.08.2009, 11:58 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de

Aldi und Lidl verzeichnen Umsatzeinbußen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)Aldi und Lidl verzeichnen Umsatzeinbußen (Quelle: dpa) Mitten in der Wirtschaftskrise sind für Discounter in Deutschland die Zeiten rasanten Wachstums offensichtlich vorbei. Laut Erhebungen der Marktforschungsgesellschaft GfK, die monatlich die Einkaufsbons von 30.000 Konsumenten auswertet, sind die Umsätze des Discounters Aldi Im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent gesunken. Beim Konkurrenten Lidl schrumpften die Umsätze im selben Zeitraum um 0,7 Prozent.

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Preiskampf voll im Gange

Ein wesentlicher Grund für den starken Rückgang ist der Preiskampf, den die Discounter zurzeit mit dem restlichen Lebensmitteleinzelhandel führen. Sieht man von Drogeriemärkten ab, sind die Preise für Verbraucher seit Dezember 2008 kontinuierlich gesunken. Zudem ist die Nachfrage nach sogenannten "Nonfood-Artikeln" wie Elektrogeräten und Textilien deutlich zurückgegangen. Aldi hatte in den ersten Jahren des Jahrzehnts stärker als andere Discounter vom Wachstum in dieser Sparte profitiert und spürt den Rückgang nun deutlich.



Lidl leidet unter Wechsel des Sortiments

Auch Lidl, in den vergangenen beiden Jahren noch zweistellig gewachsen, tut sich laut den Daten der GfK dieses Jahr schwer. Zwar kauften mehr Verbraucher bei der Nummer zwei unter den Discountern ein, allerdings gaben die Kunden insgesamt weniger Geld pro Einkauf aus. Die Marktforscher begründen das in einem Wechsel des Sortiments. Lidl hatte in der Vergangenheit vermehrt Herstellermarken zugunsten von Eigenmarken zurückgefahren.

Stagnation auch in Frankreich

Auch im Ausland läuft es für Aldi und Lidl nicht mehr so gut. Anfang Juli wurde bekannt, dass der Vormarsch der Lebensmittel-Discounter in Frankreich vorerst beendet ist. In dem Nachbarland verloren die Billigsupermärkte zum ersten Mal seit Jahren an Boden. Seit Ende März fiel der Marktanteil um 1,2 Prozentpunkte auf 13,7 Prozent. Betroffen sind vor allem die Discounter der großen französischen Handelsketten wie Carrefour (ED), Casino (Leader Price) und Intermarché (Netto). Der deutsche Marktführer Lidl stagnierte ebenso wie Mitbewerber Aldi.

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