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Sonderkommission ermittelt bei der HSH Nordbank


Bank in Schieflage  

Sonderkommission ermittelt bei der HSH Nordbank

10.08.2009, 09:49 Uhr | lgs, AFP, t-online.de

Die HSH Nordbank wurde von der Finanzkrise schwer getroffen. (Quelle: ddp) Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen bei der HSH Nordbank intensiviert. Wie Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers der "Bild"-Zeitung sagte, wurde eine zehnköpfige Sonderermittlungsgruppe aus zwei Staatsanwälten und acht Wirtschaftskriminalisten des Landeskriminalamtes eingesetzt. Es gebe Anhaltspunkte für "ein problematisches Risikomanagement und Hinweise auf besonders verlustreiche Investmentgeschäfte", sagte Möllers.

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Bank hielt KPMG-Bericht geheim

Zu diesen Erkenntnissen kam die Anklagebehörde demnach nach Durchsicht von rund 6000 Seiten Prüfberichten, darunter ein von der Bank geheim gehaltener Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG über das Jahr 2008.



Noch keine Ermittlungen gegen konkrete Personen

Nach Angaben Möllers richten sich die Ermittlungen noch nicht gegen konkrete Personen: "Wir ermitteln allgemein gegen Verantwortliche der Bank in der Vergangenheit und Gegenwart." Die im Zuge der Finanzkrise ins Straucheln geratene Bank hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,7 Milliarden Euro verzeichnet. Eine ungeachtet dessen geleistete millionenschwere Sonderzahlung an Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher trug zum Zerbrechen der großen Koalition in Schleswig-Holstein bei.


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