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Magna einigt sich mit General Motors


Opel-Übernahme  

Magna einigt sich mit General Motors

13.08.2009, 19:58 Uhr | oca/bv, t-online.de, dpa

Magna übernimmt die deutsche Traditionsmarke Opel (Foto: imago)Magna übernimmt die deutsche Traditionsmarke Opel (Foto: imago) General Motors (GM) und Magna haben sich nach Angaben aus Magna-Kreisen auf einen Vertrag zur Übernahme von Opel geeinigt. Alle strittigen Punkte seien ausgeräumt, sagte Magna-Co-Chef Siegfried Wolf. Weitere Details der Einigung waren zunächst nicht bekannt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatten zuletzt erheblichen Druck auf GM in Richtung Magna ausgeübt. Eine Sprecherin von GM Europe wollte den Bericht nicht bestätigen. Die Verhandlungen liefen nach wie vor weiter. Jedoch hoffe GM auf eine schnelle Lösung für Opel. Der Finanzinvestor RHJI sei aber immer noch im Rennen.

"Baldige Entscheidung" angekündigt

General Motors rechnet mit einer baldigen Entscheidung über die Zukunft seiner bisherigen Tochter Opel. Die Angelegenheit werde in "relativ kurzer Zeit" geklärt, kündigte GM-Chef Fritz Henderson in einem TV-Interview des Wirtschaftsdienstes Bloomberg an. Auf einen Termin wollte er sich aber nicht festlegen.

Bund bevorzugt Magna

Magna gilt als Favorit des Bundes und der Länder für eine Übernahme Opels. Auch die Arbeitnehmerseite favorisiert den Zulieferer. GM hatte sich kürzlich bereits mit dem Finanzinvestor RHJI auf ein Übernahmekonzept für Opel verständigt. Durch die jetzt möglicherweise erfolgte Einigung mit Magna käme der Bieterprozess für Opel jedoch einen bedeutenden Schritt voran. GM könnte eine Empfehlung für einen der beiden Bieter abgeben. Opel ist mittlerweile in den Händen einer Treuhandgesellschaft, die den Verkauf des Rüsselsheimer Autobauers letztlich genehmigen muss.

RHJI-Konzept überzeugt GM

Erst vor wenigen Tagen hatte GM noch erklärt, dass mit Magna noch eine Vielzahl von Punkten zu klären sei. Auch machte der US-Autobauer keinen Hehl daraus, dass er das Opel-Übernahmeangebot des Magna-Konkurrenten RHJI bevorzugt. Als Streitpunkte galten insbesondere Patentrechtsfragen und das Russlandgeschäft. GM bezeichnete das Angebot von RJHI als deutlicher einfacher umzusetzen als jenes von Magna. Im Kampf um den Zuschlag für Opel hatte der Finanzinvestor RHJ zudem gestern noch sein Angebot kräftig nachgebessert.

Opel-Markenchef verlangt bis zur IAA Klarheit

Opel-Markenchef Alain Visser sagte unterdessen der "Bild"-Zeitung: "Bis zum Start der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) am 17. September muss klar sein, wer uns übernimmt." Visser warnte, eine weitere Hängepartie vergrößere den Schaden für das Unternehmen. Opel drohe schwerer Schaden, weil sich bei der IAA dann niemand für die Fahrzeuge, sondern nur für den Bieterkampf interessiere, sagte der Manager.

Internationale Autoaustellung

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