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Opel-Rettung: GM-Europa-Chef Forster für Magna


Opel-Rettung  

Verwirrung um Opel: GM-Europa-Chef für Magna

04.09.2009, 17:57 Uhr | bv, dpa-AFX, t-online.de

Bringt Magna bei der Opel-Rettung wieder ins Gespräch: GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster (Foto: dpa)Bringt Magna wieder ins Gespräch: GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster (Foto: dpa) Das Hüh und Hott um den Verkauf oder Nicht-Verkauf der General-Motors-Tochter Opel ist um eine weitere Facette bereichert worden. General Motors (GM) hatte bisher den Finanzinvestor RHJI bevorzugt und zuletzt sogar wieder einen Verbleib des deutschen Autobauers im Konzern in Erwägung gezogen. Dazu hieß es erst am Donnerstag, man prüfe eigene Investitionen in Opel. Einen Tag später erklärte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster nun, er rechne mit einem Verkauf von Opel an den Autozulieferer Magna.

Magna-Deal am weitesten gediehen

"Am wahrscheinlichsten ist für mich Magna, da alle Voraussetzungen erfüllt und die Verträge durchverhandelt sind sowie auch die Finanzierung steht", sagte Forster der Tageszeitung "Die Welt". Der Verbleib bei General Motors ist nach Forsters Worten jedoch eine denkbare Option. Magna wolle zwar höhere Garantien als der zweite Interessent, der belgische Finanzinvestor RHJ, biete dafür aber mehr strategische Optionen.

Opel-Verbleib bei GM weiterhin denkbar

Forster, der auch Opel-Aufsichtsratschef ist, sieht jedoch auch Chancen für Opel bei einem Verbleib bei der ehemaligen Konzernmutter. "Wenn General Motors es schafft, weltweite Standards zu schaffen und zugleich regionale Freiheiten zu lassen, um Autos zu schaffen, die eine gelungene Komposition sind für den jeweiligen Markt, dann kann Opel unter GM gedeihen", sagte Forster der Zeitung.

Entscheidung gegen Magna könnte Verhältnis zu Russland belasten

Bei einen Votum gegen den von der Bundesregierung bevorzugten Zulieferer Magna, der gemeinsam mit russischen Partnern Opel übernehmen und weiterentwickeln will, erwartet Forster eine generelle Trübung des Verhältnisses zu Russland. "Meine größte Sorge ist, dass eine solche Entscheidung (gegen Magna) in Russland falsch verstanden werden könnte", sagte er.

Spagat zwischen Ost und West

Neben Magna würde die russische Sberbank, die Opel-Belegschaft sowie weiterhin GM an dem Unternehmen "New Opel" beteiligt sein. "Das ist sicherlich eine spannende Konstellation. Es kann gutgehen, es kann aber auch nicht so gut funktionieren", sagte Forster zu dem Ost-West-Spagat, der auf Opel zukäme.

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