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Einkommensungleichheit mitschuldig an Wirtschaftskrise


Wirtschaftskrise  

Einkommensungleichheit mitschuldig an Krise

07.09.2009, 20:07 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Studie: Die Einkommensungleichheit ist mitschuldig an der Wirtschaftskrise (Foto: dpa) Studie: Die Einkommensungleichheit ist mitschuldig an der Wirtschaftskrise (Foto: dpa) Die zunehmende Einkommensungleichheit in vielen Ländern ist einer Studie zufolge eine wichtige Ursache der Weltwirtschaftskrise. Ohne neue Verteilungspolitik bleibe die Wirtschaft krisenanfällig, heißt es in einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Nach IMK-Angaben nahmen Einkommensungleichheit und Armut in Deutschland stärker zu als in jedem anderen Mitgliedstaat der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).


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Hohe und niedrige Einkommen klaffen weiter auseinander

Das IMK warnte vor einer immer größer werdenden "Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen sowie zwischen Arbeitseinkommen einerseits und Einkommen aus Gewinnen und Kapitalerträgen andererseits". Diese Polarisierung zeige sich an der sinkenden Lohnquote der OECD-Länder.



Atypische Beschäftigung als Problem

Gründe für die steigende Lohnungleichheit in Deutschland sind laut IMK unter anderem "atypische Beschäftigungsverhältnisse" wie Leiharbeit oder Minijobs. Zudem gebe es nur geringe gesamtwirtschaftliche Lohnsteigerungen und Leistungseinschränkungen in der Arbeitslosenunterstützung und Kranken- und Rentenversicherung. Auch die steigende Belastung durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer trage zur Ungleichheit bei.

IMK fordert Mindestlöhne

Nach der IMK-Analyse bedarf es für die Krisenbewältigung stärkerer Gewerkschaften, koordinierter Lohnverhandlungen und Mindestlöhne, die zu einer gleichmäßigeren Verteilung beitragen sollen. Wenn dies nicht erreicht werde, bleibe die Binnennachfrage schwach und Deutschland weiter stark vom Export abhängig.

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