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Werkspionage: Chinese in Oberbayern festgenommen


Produktpiraterie  

Werkspionage: Chinese in Oberbayern festgenommen

07.09.2009, 13:54 Uhr | AP, t-online.de, dapd

So oder so ähnlich könnte die Minikamera ausgesehen haben (Foto: imago)So oder so ähnlich könnte die Minikamera ausgesehen haben (Foto: imago) Der Geschäftsführer einer chinesischen Firma ist im oberbayerischen Kolbermoor wegen Werkspionage festgenommen worden. Der 42-Jährige filmte bei einer Führung im Werk einer österreichischen Firma mit einer Minikamera die Produktion, wie die Polizei am Freitag erklärte. Die Auswertung der Aufnahmen habe ergeben, dass diese es der chinesischen Firma ermöglicht hätten, das Produkt nachzubauen. Gegen den 42-Jährigen erging Haftbefehl. Er wurde ins Münchner Gefängnis Stadelheim gebracht.



Gemeinsames Bauprojekt geplant

Die österreichische Firma, die in Kolbermoor Betonteile herstellt, wollte sich zusammen mit der chinesischen um ein Bauprojekt mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro bewerben, wie die Polizei erklärte. Der Chinese sei deswegen zur Projektbesprechung und Werksbesichtung angereist. Die nur wenige Zentimeter große digitale Minikamera, die an seinem Gürtel befestigt war, war am Ende der Besichtigung einem Mitarbeiter der Firma aufgefallen.


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