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Opel: Rettungskredit soll nach Russland fließen


Opel  

Rettungsgelder sollen auch nach Russland fließen

14.09.2009, 18:54 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

Teile des Staatskredits für Opel sollen nach Russland fließen (Foto: dpa)Teile des Staatskredits für Opel sollen nach Russland fließen (Foto: dpa) Neue Verwirrungen um die Opel-Rettung: Nach Aussage des FDP-Politikers Dirk Pfeil will Magna einen erheblichen Anteil des deutschen Staatskredits für Opel in Russland ausgeben. "Von den 4,5 Milliarden Euro sollen nach dem Magna-Konzept über 600 Millionen Euro zur Modernisierung der russischen Automobilindustrie eingesetzt werden", sagte Pfeil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der Insolvenzverwalter vertritt die Bundesländer im Opel-Treuhandbeirat und handelte sich mit seiner Aussage prompt Ärger bei seiner eigenen Landesregierung ein.

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Aussage erregt Widerspruch der hessischen Regierung

Der Staatssekretär im hessischen Finanzministerium und Mitglied der Opel Taskforce der Bundesregierung, Thomas Schäfer, bezeichnete die Äußerungen Pfeils als nicht korrekt. "Die Vorwürfe irritieren mich ziemlich. Von den 4,5 Milliarden Euro Garantien werden keineswegs 600 Millionen nach Russland gehen. Den dortigen Investitionen von etwa 570 Millionen Euro stehen in Russland generierte Einnahmen von 400 Millionen Euro gegenüber." Über die Absicherung der restlichen 170 Millionen Euro gebe es noch Gespräche.



Technologietransfer nur nach Absprache mit GM

Falsch seien auch Pfeils Aussagen zum Technologietransfer nach Russland, sagte Schäfer. "In den Verträgen ist ausführlich und detailliert geregelt, dass eine Weitergabe von Opel-Technik nur nach ausdrücklicher Zustimmung von GM möglich ist." Zu Opels geplantem Russland-Engagement hatte Pfeil erklärt: "Das bedeutet auf Sicht die Übertragung deutschen Fachwissens nach Russland und den späteren Abbau von Arbeitsplätzen bei uns." Der Insolvenzverwalter hatte in der vergangenen Woche seine Stimme für den Verkauf an Magna verweigert.

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