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Opel-Magna-Deal: IG Metall droht mit Generalstreik


Opel-Magna-Deal  

Opel-Übernahme: IG-Metall droht mit Generalstreik

29.10.2009, 12:12 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de, AFP, dpa

Opel-Übernahme: Bei einem Scheitern droht die IG Metall mit einem Generalstreik (Foto: ddp)Opel-Übernahme: Bei einem Scheitern droht die IG Metall mit einem Generalstreik (Foto: ddp) Die IG-Metall verschärft einem Pressebericht zufolge den Druck auf den Opel-Mutterkonzern General-Motors (GM) . In Abstimmung mit den Betriebsräten wolle die Gewerkschaft zu einem Generalstreik aufrufen, wenn der Verkauf an das Konsortium des Kfz-Zulieferers Magna und der russischen Sberbank platzen sollte, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Das Blatt beruft sich auf mehrere mit der Situation vertraute Personen. Bleibe Opel bei GM, solle "hier alles lahmgelegt werden", heiße es. Darüber werde seit dem vergangenen Wochenende gesprochen. Der Gesamtbetriebsratschef von Opel, Klaus Franz, war der Zeitung zufolge für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.


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Beteiligte hoffen auf baldige Vertragsunterzeichnung

Magna-Europa-Chef Siegfried Wolf hatte sich am Mittwoch zuversichtlich gezeigt. "Ich bin überzeugt, dass der Vertrag in Kürze unterschrieben wird", hatte er beim Automobilforum in Graz gesagt. Auch Opel-Aufsichtsratschef Carl-Peter Forster betonte laut der Nachrichtenagentur APA, die Papiere seien unterschriftsreif und er hoffe auf eine baldige Unterzeichnung.


Druck auch GM

Mit dem Fall Opel befasst sich der Verwaltungsrat von GM in Detroit erneut am kommenden Dienstag. Druck auf GM-Chef Fritz Henderson übt auch der Chef der europäischen Opel-Händlerorganisation Euroda, Jaap Timmer, aus. Die Zeitung zitiert aus einem Brief von Timmer an den GM-Chef, dass die Händler Magna als Investor weiterhin favorisierten. Der GM-Rat sollte verstehen, dass die Händler eine finale Entscheidung "so schnell wie möglich" für "ungeheuer wichtig" hielten.


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