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"Playboy" steht offenbar vor dem Verkauf


Verkaufsverhandlungen  

Spekulationen um "Playboy"-Verkauf

16.11.2009, 09:30 Uhr | dpa, dpa , t-online.de

"Playboy" steht zum Verkauf: Bunny bald mit neuem Besitzer (Foto: imago)"Playboy" steht zum Verkauf: Bunny bald mit neuem Besitzer (Foto: imago) Die Spekulationen um einen Verkauf des Männer-Magazins "Playboy" verdichten sich. Inzwischen gebe es zwei Interessenten, der Preis könne bei 300 Millionen Dollar liegen, berichtete die "Los Angeles Times" am Wochenende unter Berufung auf einen Insider. Die Gespräche liefen bereits seit einem Jahr.

Konzern macht Verluste - Aktie steigt

Der Konzern Playboy Enterprises, der neben dem Magazin auch Fernsehkanäle betreibt, steckt in roten Zahlen fest. Die Werbeeinnahmen sind in der Wirtschaftskrise eingebrochen und die Auflage des Magazins fällt. Die Aktie zeigte zuletzt in die Gegenrichtung. Am vergangenen Freitag stieg Playboy Enterprises im US-Handel um mehr als 20 Prozent.

Playboy leidet unter Werbeflaute

Im dritten Quartal schrieb die Playboy-Gruppe einen Verlust von 1,1 Millionen Dollar (740.000 Euro). Ein Jahr zuvor war das Minus mit 6,2 Millionen Dollar zwar weit höher, stammte aber allein aus einmaligen Sanierungskosten. Der Umsatz brach nun erneut um ein Fünftel auf 56 Millionen Dollar ein. Ein Besserung ist nicht in Sicht: Für das vierte Quartal rechnet Playboy mit 38 Prozent weniger Werbe-Seiten in den Magazin-Ausgaben als vor einem Jahr.

Mode-Firma Iconix bald neuer Bunny-Besitzer?

Einer der Interessenten für den Playboy-Konzern ist Medienberichten zufolge das Unternehmen Iconix, das mehrere Mode-Marken wie London Fog oder Joe Boxer betreibt. Für Iconix dürfte ein Kaufgrund das berühmte "Playboy"-Logo mit dem Hasen sein, das sich auf Modeartikeln gut verkauft. Der "Los Angeles Times" zufolge bietet auch der frühere Playboy-Manager Jim Griffiths zusammen mit Finanzinvestoren mit.

Hugh Hefner muss entscheiden

Die Entscheidung über einen Verkauf liegt beim 83-jährigen "Playboy"-Gründer Hugh Hefner, der 70 Prozent der Stimmrechte kontrolliert. Seine Tochter Christie war vor knapp einem Jahr als Konzernchefin zurückgetreten.

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