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Koenigsegg sagt Kauf von Saab ab


General Motors  

Verkauf von GM-Tochter Saab ist geplatzt

25.11.2009, 12:05 Uhr | AFP, dpa-AFX, dpa-AFX, AFP, t-online.de

GM wird Saab nicht los (Foto: dpa)GM wird Saab nicht los (Foto: dpa) Der Verkauf der schwedischen General Motors-Tochter Saab ist geplatzt. Die potenziellen Käufer um den exklusiven schwedischen Sportwagenbauer Koenigsegg hätten ihr Angebot zurückgezogen, teilte GM in Detroit mit. Der Opel-Mutterkonzern zeigte sich über die Entscheidung "sehr enttäuscht", Unternehmenschef Fritz Henderson bezeichnete die Absage der Käufer als "plötzlichen Kurswechsel". Sein Konzern werde nun in den kommenden Tagen über das weitere Vorgehen mit Saab beraten. Am Ende könnte dem schwedischen Autobauer aber das Aus drohen.

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GM zeigt sich enttäuscht von Saab-Absage

Zu den Gründen für die Absage machte GM zunächst keine Angaben. Der 1947 gegründete Autobauer Saab hatte im Februar Insolvenz angemeldet. Der schwedische Luxus-Sportwagenbauer Koenigsegg wollte Saab kaufen und sanieren. Im September hatte Koenigsegg bekannt gegeben, dass sich der chinesische Autobauer BAIC an dem Geschäft beteiligen wolle, weil der Kaufinteressent alleine nicht genug Geld für die Kauf von Saab habe.

Finanzierung für Saab war unklar

Bevor sich Koenigsegg im Juni als Interessent gemeldet hatte, hatte die US-Konzernmutter auch ein Aus von Saab nicht ausgeschlossen. GM ist inzwischen jedoch deutlich stabiler aufgestellt als damals, was auch das Festhalten an Opel belegt. Das "Wall Street Journal" berichtete allerdings in der Online-Ausgabe unter Berufung auf eine informierte Person, derzeit neige der GM-Verwaltungsrat dazu, die Marke einzustellen. GM und der norwegische Edel-Sportwagenbauer hatten nur nur einen Vorvertrag unterzeichnet, die Finanzierung des Deals war seit Monaten offen.

Saab ständig in den roten Zahlen

Saab ist mit 3400 Beschäftigten einer der kleinsten Anbieter von Autos aus Serienfertigung mit einer Jahresproduktion von 93.000 Wagen im vergangenen Jahr. Seit dem Einstieg von GM vor knapp 20 Jahren hat das Unternehmen bis auf zwei Jahre stets Verluste eingefahren. Der Autobauer machte 2008 einen Verlust von drei Milliarden Kronen (293 Millionen Euro). Saab beschäftigt in Schweden 3400 Mitarbeiter, bei Zulieferern sind weitere 12.000 Menschen tätig.

Luxus-Hersteller Koenigsegg baut nur 20 Luxusautos im Jahr

Der Sportwagenhersteller Koenigsegg wurde 1994 gegründet und stellt pro Jahr rund 20 Luxus-Autos her, die jeweils über eine Million Euro kosten. Koenigsegg selbst beschäftigt 45 Mitarbeiter. Wegen der geringen Größe von Koenigsegg hatte es an dem Deal es von Anfang an Zweifel gegeben. .




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