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Saab: Neue Hoffnung für General-Motors-Tochter


Automobil-Hersteller  

Neue Hoffnung für GM-Tochter Saab

30.11.2009, 14:30 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX , t-online.de

Saab 9-5  (Foto: Saab)Saab 9-5 (Foto: Saab) Für den akut vom Aus bedrohten Autohersteller Saab haben sich mehrere neue Kaufinteressenten gemeldet. Das teilte der schwedische Staatssekretär Jöran Hägglund aus dem Wirtschaftsministerium in Stockholm im Rundfunk mit. Hägglund reiste noch am selben Tag in die US-Autometropole Detroit, um mit Vertretern des bisherigen Saab-Mutterkonzerns General Motors (GM) über die Zukunft des schwedischen Unternehmens und seiner 3400 Beschäftigten zu sprechen.

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Gleich zwei China-Konzerne interessiert

Nach dem Ausstieg des schwedischen Sportwagen-Herstellers Koenigsegg aus einer Übernahmevereinbarung in letzter Minute gilt die Entscheidung für die endgültige Saab-Insolvenz bei einer am Dienstag anstehenden GM-Aufsichtsratssitzung als möglich. Hägglund wollte über die neu aufgetauchten Kaufinteressenten keine Angaben machen. In Spekulationen in Stockholm galten die chinesischen Autokonzerne BAIC und Geely als wahrscheinliche Namen.



BAIC war Finanzier für Koenigsegg

Geely verhandelt bereits über die Übernahme des ebenfalls schwedischen Personenwagen-Herstellers Volvo vom US-Konzern Ford. BAIC hatte als Finanzier hinter der Koenigsegg-Gruppe gestanden und könnte jetzt einen Anlauf zur alleinigen Übernahme machen. Das chinesische Unternehmen hatte kurzzeitig auch Interesse an Opel gezeigt.

Saab unter den kleinsten Serienherstellern der Welt

Saab hat in den letzten 20 Jahren fast durchweg Verluste eingefahren und ist mit dieses Jahr wahrscheinlich unter 50.000 Wagen einer der weltweit kleinsten Serienhersteller von Autos.

Mindestens ein US-Finanzinvestor würde mit BAIC zusammenarbeiten

Das "Wall Street Journal" berichtete am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen, Saab habe in den vergangenen Tagen Gespräche mit zwei US-Finanzinvestoren geführt. Mindestens einer der beiden Finanzinvestoren sei bereit, mit dem chinesischen Autobauer BAIC zusammenzuarbeiten. Die beiden US-Finanzinvestoren - Merbanco und Renco Group - machten ein Engagement bei Saab von der Bewilligung des 600-Millionen-Dollar-Kredits der Europäischen Investitionsbank (EIB) durch die EU-Kommission abhängig, berichtete die Zeitung.



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