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General Motors gibt Saab letzte Frist von einem Monat


Autobranche  

General Motors gibt Saab letzte Frist von einem Monat

02.12.2009, 15:50 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX , t-online.de

Saab erhält Gnadenfrist bis Ende des Jahres (Foto: ddp)Saab erhält Gnadenfrist bis Ende des Jahres (Foto: ddp) Der schwer angeschlagene schwedische Autohersteller Saab bekommt eine letzte Frist von 30 Tagen zum Überleben. Bis dahin muss sich ein Käufer finden, sonst wird das traditionsreiche Unternehmen abgewickelt. Das hat der US-Konzern General Motors (GM) bei einer Aufsichtsratssitzung in Detroit entschieden. Laut Medien gibt es mittlerweile drei Angebote für Saab.

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Skepsis bei Saab

Während Regierungsvertreter in Stockholm sowie Gewerkschaften und Saab-Sprecher den Zeitgewinn für neue Verkaufsbemühungen begrüßten, überwog bei Beobachtern deutlich die Skepsis: Zu wenig Zeit und keine finanziell ausreichend starken Bieter in Sicht, hieß es in Stockholm.

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Saab fährt seit Jahren Verluste ein

Saab mit derzeit 3400 Beschäftigten hat seit 20 Jahren fast durchweg Verluste eingefahren und in diesem Jahr weniger als 50.000 Autos abgesetzt. GM will im neuen Jahr eine "geordnete Abwicklung der globalen Aktivitäten" einleiten, wenn bis Jahresende keine erfolgversprechenden Verhandlungen mit Kaufinteressanten in Gang gekommen sind.

Autobauer setzt alle Hoffnungen auf Übernahme

Saab-Konzernchef Jan Åke Jonsson meinte nach der Entscheidung des GM-Aufsichtsrates in Detroit für eine 30-Tage-Frist zum Verkauf: "Das ist unter den gegebenen Bedingungen das Beste, was möglich war. Jetzt müssen wir alle Segel setzen, damit es mit einer Übernahme klappt."

Mehrere Bieter für Saab

Nach Medienangaben liegt GM unter anderem ein Angebot des chinesischen Autokonzerns BAIC vor. BAIC war als Finanzier auch an einem in letzter Minute gescheiterten Übernahmeversuch durch die kleine schwedische Sportwagen-Firma Koenigsegg beteiligt. Ein weiteres Angebot soll vom US-Finanzinvestor Renco vorliegen. Neu als Bieter hinzugekommen sei der niederländische Sportwagenbauer Spyker Cars mit russischen sowie arabischen Eignern, hieß es in Medien.



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