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Landesbanken: Razzia bei BayernLB-Tochter offenbar wegen Haider


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Razzia bei BayernLB-Tochter offenbar wegen Haider

23.02.2010, 14:31 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

Verstorbener Landeshauptmann Jörg Haider: Sponsorenvertrag für Zustimmung? (Foto: imago) (Quelle: imago images)Verstorbener Landeshauptmann Jörg Haider: Sponsorenvertrag für Zustimmung? (Quelle: imago images) Die Durchsuchung bei der BayernLB-Tochter Deutsche Kreditbank (DKB) steht möglicherweise in Zusammenhang mit einem Sponsorenvertrag für ein Fußballstadion. Laut der "Passauer Neuen Presse" hat die Staatsanwaltschaft den Verdacht, dass sich 2007 die Kärntner Landesregierung in Person des damaligen Landeshauptmanns Jörg Haider die Zustimmung zum Verkauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) mit einem Millionenbetrag in Form eines Sponsorings extra bezahlen ließ. Dies sei der Hintergrund der Razzia am vergangenen Montag bei der DKB in Berlin.

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Staatsanwaltschaft sagt nichts

Ein Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft wollte diese Informationen nicht bestätigen. Details zu der Durchsuchungsaktion würden derzeit nicht genannt, sagte der Pressesprecher.

Millionenbetrag für Kärnten

Laut dem Medienbericht soll die DKB auf Weisung oder zumindest mit Kenntnis der Gremien der BayernLB einen siebenstelligen Betrag nach Kärnten überwiesen haben - offiziell für die Namensrechte des Fußballstadions in Klagenfurt ("Hypo Group Arena"). In dem Stadion haben auch Spiele der deutschen Nationalelf bei der Europameisterschaft in Österreich stattgefunden. Der Erwerb des Stadionnamens durch die HGAA habe bereits 2007 in Österreich für Wirbel gesorgt und dem mittlerweile verstorbenen Haider den Vorwurf eingebracht, dass man sich in Kärnten durch finanzielle Zuwendungen offenbar leicht Sympathien erwerben könne.

Ermittlungen wegen Untreue

Die Münchner Ankläger ermitteln wegen Untreue gegen frühere BayernLB-Vorstände. Sie gehen dem Verdacht nach, dass die BayernLB beim Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria bewusst einen zu hohen Preis gezahlt hat. Das Desaster hat die bayerischen Steuerzahler bereits 3,7 Milliarden Euro gekostet und soll von Februar an in dem Untersuchungsausschuss des Landtages aufgearbeitet werden.

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