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Marktwirtschaft: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab


Marktwirtschaft  

Studie: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab

19.02.2010, 10:56 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

Viele Bürger halten das System für ungerecht (Foto: imago)Viele Bürger halten das System für ungerecht (Foto: imago) Die soziale Gerechtigkeit in Deutschland hat nach Ansicht von 71 Prozent der Bevölkerung in den vergangenen vier Jahren weiter abgenommen. Dennoch vertrauen erstmals seit Jahren wieder mehr Menschen auf die soziale Marktwirtschaft, ergab eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. 38 Prozent der Befragten äußerten eine gute Meinung über die soziale Marktwirtschaft. Im Frühjahr 2008 waren es nur 31 Prozent.

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Mangel an überzeugenden Alternativen

Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung, macht vor allem die "besonnene Reaktion der Politik in der ersten Phase der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise" für das Ergebnis verantwortlich. Dazu zählten die Garantie für Spareinlagen, die Konjunkturprogramme und die Ausweitung der Kurzarbeit. Die positivere Einschätzung habe auch mit dem Mangel an überzeugenden Alternativen zu tun.

Wirtschaftliche Verhältnisse "nicht gerecht"

Allerdings nimmt die Wertschätzung für die soziale Marktwirtschaft mit dem "gesellschaftlich-wirtschaftlichen Status" der Befragten ab: 57 Prozent der Menschen mit hohem Status haben eine gute Meinung von der sozialen Marktwirtschaft, aber nur 25 Prozent derer mit niedrigem Status. 58 Prozent der Bevölkerung halten die wirtschaftlichen Verhältnisse für "nicht gerecht". Nur 21 Prozent halten sie für gerecht.

Ein Drittel hält die Marktwirtschaft für sozial

Dennoch gebe es Anzeichen für eine Trendumkehr bei der Beurteilung der sozialen Marktwirtschaft, sagte Thielen. Während im Jahr 2006 noch 62 Prozent der Bevölkerung das Wirtschaftssystem als "nicht wirklich sozial" bezeichneten, meinen dies jetzt nur noch 49 Prozent. Zugleich sei der Anteil derer, die das marktwirtschaftliche System als sozial empfinden, von 24 Prozent im Jahr 2006 auf jetzt 35 Prozent gestiegen. Das Institut für Demoskopie Allensbach hatte für die Studie 1849 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger im Alter ab 16 Jahren befragt.

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