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Deutsche Bahn: Peter Ramsauer stellt Bahn-Börsengang in Frage


Deutsche Bahn  

Ramsauer stellt Bahn-Börsengang in Frage

02.03.2010, 09:55 Uhr | AFP, t-online.de, AFP

Verkehrsminister Peter Ramsauer sieht den Börsengang der Bahn kritisch Verkehrsminister Peter Ramsauer sieht den Börsengang der Bahn kritisch (Quelle: ddp) Mit grundsätzlichen Bedenken hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) den Börsengang der Deutschen Bahn in Frage gestellt. "Privatisierung um jeden Preis erweist sich in der Praxis häufig als Irrweg", sagte der CSU-Politiker der "Berliner Zeitung" vom Donnerstag. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßte die Aussagen des Ministers.

Ramsauer: Bahn hat Kunden vernachlässigt

Die Bahn habe einen gemeinwirtschaftlichen Auftrag und müsse Standards im Schienenverkehr gewährleisten, sagte Ramsauer. Wegen der angestrebten Privatisierung und des unzureichenden Wettbewerbs aber habe der Staatskonzern die Bedürfnisse der Kunden in der Vergangenheit vernachlässigt: "Wer als Quasi-Monopolist nur auf das Börsenparkett schielt, lässt die Qualität links liegen." Ramsauer machte die Privatisierungspläne und den Kostendruck auch für das S-Bahn-Chaos in Berlin mitverantwortlich.

Minister schließt vorerst Teilprivatisierung aus

Für die kommenden Jahre schloss Ramsauer eine Teilprivatisierung des Personen- und Güterverkehrs praktisch aus. "Ich bin nicht bereit, volkswirtschaftliches Vermögen zu verschleudern", sagte der Verkehrsminister der Zeitung. Wegen der Bedingungen auf dem Kapitalmarkt sei es Fachleuten zufolge vorerst kaum vorstellbar, "den Börsengang verantwortbar zu betreiben".

Börsengang: Noch kein Zeitpunkt festgelegt

Die schwarz-gelbe Koalition hatte im Herbst vereinbart, an dem Vorhaben einer Teilprivatisierung der Deutschen Bahn festzuhalten. Sie soll laut Koalitionsvertrag beginnen, "sobald der Kapitalmarkt dies zulässt". Die alte Bundesregierung aus SPD und Union hatte den bereits vorbereiteten Teilverkauf der Transport- und Logistiksparte kurz vor dem geplanten Termin des Börsengangs im Herbst 2008 wegen der Finanzkrise abgesagt worden.

Verkehrsclub begrüßt Ramsauer-Aussagen

Der Verkehrsclub Deutschland begrüßte die Aussagen Ramsauers. Es sei richtig, derzeit keinen Börsengang zu riskieren und stattdessen mehr Wert auf Service und Kundenfreundlichkeit zu legen, erklärte der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann.

Bahnchef will abwarten

Bahnchef Rüdiger Grube hatte bei einer Veranstaltung in Berlin am Mittwoch eine Privatisierung des Konzerns zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. "Die Zeit kommt wieder, dann reden wir darüber", sagte Grube laut "Tagesspiegel". Derzeit sei die Bahn aber von einem Börsengang weit entfernt.

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