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GfK: Verbraucher befürchten Jobverlust


Wirtschaftskrise  

Verbraucher befürchten Jobverlust

24.02.2010, 18:25 Uhr | AFP, dpa-AFX, dpa-AFX, t-online.de, AFP

GfK: Verbraucher befürchten Jobverlust . Die Verbraucherstimmung verschlechterte sich (Foto: Archiv)

Die Verbraucherstimmung verschlechterte sich (Foto: Archiv)

Eine zunehmende Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes vermiest den Verbrauchern zusehends die Stimmung. Das Konsumklima verschlechterte sich im Februar dementsprechend leicht, wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte. Die Konjunkturerwartung musste demnach deutliche Einbußen hinnehmen, die Einkommenserwartung und die Anschaffungsleistung verloren leicht an Wert. Der GfK-Konsumklimaindex verschlechterte sich daher von 3,3 Punkten im Januar auf 3,2 Punkte im Februar. Die Angst vor einem Jobverlust überlagere inzwischen die positiven Effekte des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes der Regierung, erklärte die GfK.

Kauflust lässt nach

Verunsichert seien die Verbraucher auch durch die öffentliche Diskussion um die Haushaltslage in Griechenland und anderen europäischen Staaten. Die Menschen erwarten davon demnach negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Dadurch lässt auch die Kauflust nach, die zu Jahresbeginn noch durch den Preiskampf des Einzelhandels befeuert worden war.

BIP stagnierte Ende 2009

Der schwache Konsum hat den Aufschwung der deutschen Wirtschaft auch zum Jahresende 2009 ausgebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Quartal trotz positiver Impulse durch den Export auf dem Niveau des Vorquartals, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit und bestätigte damit vorläufige Zahlen von Mitte Februar. Die Erholung der deutschen Wirtschaft von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg geriet damit ins Stocken. Nach dem dramatischen Absturz im Winter 2008/2009 hatte das BIP im zweiten Quartal um 0,4 Prozent und im dritten Quartal um 0,7 Prozent zugelegt. Für das Gesamtjahr bestätigten die Statistiker einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um fünf Prozent.


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