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Gastronomie: Deutsche Essen immer seltener in Restaurants


Gastronomie  

Deutsche essen immer seltener in Restaurants

15.03.2010, 14:58 Uhr | dpa, apn

Gastronomie: Deutsche Essen immer seltener in Restaurants. McDonalds belegt die Spitzenposition (Foto: imago)

McDonalds belegt die Spitzenposition (Foto: imago)

Die großen Fast-Food-Ketten und Catering-Anbieter schnappen sich einen immer größeren Anteil am deutschen Gastronomie-Markt. Im vergangenen Jahr erreichten die 100 größten Betriebe der Gastronomie in Deutschland ein Umsatzplus von 1,1 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro, ergab eine Untersuchung der Fachzeitschrift "Food- Service", die in Hamburg vorgestellt wurde. Der gesamte Markt war dagegen um nominal 3,3 Prozent rückläufig. "Die Spitze kämpft deutlich besser und erfolgreicher als die Breite der Branche", sagte "Food-Service"-Chefredakteurin Gretel Weiß.

McDonalds bleibt an der Spitze

Größter Gastronomiebetrieb in Deutschland ist seit Jahrzehnten mit weitem Abstand die Burger-Kette McDonald's, die allein fast ein Drittel des Umsatzes der Top 100 auf sich vereint. Es folgen Burger King, die Catering-Gesellschaft der Lufthansa LSG und die Autobahnraststätten Tank&Rast. Zu den Gewinnern der vergangenen Jahre gehören unter anderem die Pizza-Bringdienste Joey's (Platz 24) und Hallo Pizza (Platz 26), Coffee-Shops wie Starbucks (Platz 21) sowie innovative Fast-Food-Konzepte wie Vapiano (Platz 25). Auch Backwaren werden als schneller Snack in großem Stil verkauft von Ketten wie Kamps (Platz 17), Le CroBag (Platz 31) oder der Brezelbäckerei Ditsch (Platz 34). Die Erwartungen für das laufende Jahr seien bei den Großen der Gastro-Branche weiter überwiegend positiv, sagte Weiß. 62 Prozent erwarten höhere Umsätze, 54 Prozent bessere Erträge und 48 Prozent mehr Gäste.

Traditionelle Restaurants haben das Nachsehen

Durchschnittlich 141 Mal kaufte sich der Umfrage zufolge jeder Deutsche im vergangenen Jahr Essen außer Haus. Die Anbieter von Außer-Haus-Essen nahmen dabei laut Bericht mit 5,7 Milliarden Euro fast 71 Millionen Euro mehr ein als 2008. Das entspricht einem Umwachsplus von drei Prozent. Verlierer der Entwicklung sind Restaurants mit vollem Service, in denen die Mahlzeit länger dauert. Um zwei bis drei Prozent seien die Umsätze dieser Firmen im vergangen Jahr zurückgegangen, schätzt Weiß.

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