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ThyssenKrupp liefert Griechenland U-Boote


Finanzkrise  

Griechen wollen U-Boot verkaufen

19.03.2010, 09:47 Uhr | apn

ThyssenKrupp liefert Griechenland U-Boote. U-Boot-Bau auf der Howaldstwerke-Deutsche Werft in Kiel (Foto: AP)

U-Boot-Bau auf der Howaldstwerke-Deutsche Werft in Kiel (Foto: AP)

Der seit vier Jahren schwelende Streit zwischen Griechenland und dem deutschen Konzern ThyssenKrupp über ein U-Boot-Geschäft mit einem Volumen von 2,8 Milliarden Euro wird nach Angaben der Regierung in Athen in Kürze beigelegt. Griechenland sei mit den umfangreichen Reparaturarbeiten zufrieden, erklärte Verteidigungsminister Evangelos Venizelos. Die Griechen sollen insgesamt vier U-Boote geliefert bekommen - und das erste will der klamme Staat sofort weiterverkaufen.

Griechenland: Etliche Mängel in Ausführung

Die griechische Regierung hatte ihren Auftrag an die Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft 2006 vorerst gestoppt und dafür Unzufriedenheit mit der Ausführung geltend gemacht. Demnach bekamen die U-Boote vom Typ 214 bei hoher See leicht Schlagseite, außerdem wurde überhöhter Propellerlärm bemängelt. Die Howaldtswerke-Deutsche Werft sollten eines der Unterseeboote anliefern. Die drei anderen gleichen Typs sollen von der griechischen Werft Hellenic Shipyards in Skaramangas gebaut werden.

U-Boot zu verkaufen

Griechenland werde das erste U-Boot in Empfang nehmen, es aber an ein drittes Land weiterverkaufen, sagte der Minister nun. Einzelheiten nannte er nicht. Griechenland leidet unter einer massiven Finanz- und Wirtschaftskrise. Dem Verkaufsvertragsentwurf zufolge wird Griechenland drei weitere U-Boote vom Typ 214 erhalten. Anschließend sollen zwei zusätzliche Boote dieser Klasse bestellt werden. Das Geschäft soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.

Dreistellige Millionenkosten für das verschuldete Land

Es werde Griechenland zusätzliche 165 Millionen Euro kosten, einschließlich des Geldes aus dem Verkaufserlös des ersten U-Bootes, sagte Venizelos weiter. Anfang März hatte die Regierung in Athen mitgeteilt, dass die ThyssenKrupp Marine Systems AG ihren 75,1-prozentigen Anteil an der Werft Hellenic Shipyards in Skaramangas an den Schiffsbauer Abu Dhabi Mar verkauft habe.

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