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Vulkanasche schickt Ölpreis auf Talfahrt


Rohstoffe  

Vulkan-Asche und Goldman Sachs drücken Ölpreise

20.04.2010, 09:27 Uhr | dpa-AFX, dpa, t-online.de

Vulkanasche schickt Ölpreis auf Talfahrt. Rohstoff Öl - die Anleger werden nervös, der Ölpreis gab kräftig nach (Foto: imago)

Rohstoff Öl - die Anleger werden nervös, der Ölpreis gab kräftig nach (Foto: imago)

Die Ölpreise sind am Montag im Zuge einer Betrugsklage gegen die US-Investmentbank Goldman Sachs und der Sperrung des Luftraums in Europa weiter deutlich abgerutscht. Goldman Sachs zählt nach Einschätzung von Experten zu einem "der größten und wichtigsten" Spekulanten an den Rohstoffmärkten. Die Klage der US-amerikanischen Finanzaufsicht gegen die New Yorker Bank habe daher zu starker Nervosität bei den Anlegern geführt.

Öl wurde in drei Tagen rund sechs Dollar billiger

Im frühen Nachmittagshandel rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zeitweise auf ein Tagestief von 80,53 US-Dollar. Zuletzt kostete ein Fass jedoch wieder mehr als 82 Dollar. Der US-Ölpreis ist damit in den vergangenen drei Handelstagen zeitweise um rund sechs Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende März abgerutscht. Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich zu Beginn der neuen Handelswoche ebenfalls deutlich. Der Preis für ein Fass gab auf 83,77 Dollar nach.

Klage gegen Goldman belastet

Rohstoff-Analyst David Moore von der australischen Commonwealth Bank wertete den jüngsten Preisrutsch an den Ölmärkten als "Nachwirkung" der Klage der US-Finanzaufsicht gegen Goldman Sachs. Nach Einschätzungen der Commerzbank befürchten einige Marktteilnehmer durch das harte Vorgehen der US-Finanzaufsicht gegen Goldman Sachs "Verwerfungen" an den Rohstoffmärkten. Die Investoren hätten daher einen Teil hohen Gewinne der vergangenen Handelswochen bei der Spekulation mit Rohöl versilbert.

Vulkanwolke sorgt für Nervosität an Rohstoffmärkten

Außerdem sorge die Sperrung des Luftraums über weiten Teilen Europas zunehmend für Nervosität bei den Anlegern an den Rohstoffmärkten, hieß es von Experten. Die Beeinträchtigung des Flugverkehrs in Europa durch die Vulkanwolke könnte zum aktuellen Preisrutsch beigetragen haben, vermuten Volkswirte der Commerzbank.

Opec-Preis rutscht auch ab

Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ebenfalls deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 82,86 US-Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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