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Einzelhandel: Tengelmann gibt angeblich Angebot für Woolworth ab


Einzelhandel  

Bericht: Tengelmann gibt Angebot für Woolworth ab

07.05.2010, 15:02 Uhr | AFP, ots, AFP

Einzelhandel: Tengelmann gibt angeblich Angebot für Woolworth ab. Belebter Eingang einer Woolworth Filiale in München (Foto: imago)

Belebter Eingang einer Woolworth Filiale in München (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Im Kampf um den insolventen Warenhausbetreiber Woolworth hat nun offenbar auch die Mülheimer Unternehmensgruppe Tengelmann ein Angebot abgegeben. Das berichteten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Angeblich steckt hinter dem Angebot US-Investor Cerberus. Die Firma ist Eigentümer eines Großteils der Immobilien mit den verbliebenen 162 Woolworth-Filialen.

Woolworth: Bereits jede zweite Filiale verkauft

Die Kaufhauskette Woolworth, die seit über 80 Jahren Filialen in Deutschland betreibt, hatte im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Insolvenzverwalter Hermann verkaufte mittlerweile150 Filialen an Schlecker, den Textildiscounter NKD, Rewe und Edeka. Die übrigen Filialen sollen nach dem Willen des Insolvenzverwalters als Woolworth-Kaufhäuser weiter betrieben werden. Derzeit beschäftigt Woolworth noch rund 4500 Mitarbeiter.

Cerberus torpedierte Verträge

Die Suche nach Investoren gestaltete sich indes zunehmend schwierig. An mangelndem Interesse für Woolworth lag es nicht: Laut WAZ hatte Hermann bereits Verträge mit drei Finanzinvestoren geschlossen, die Woolworth mit allen Beschäftigten fortführen wollten. Doch Cerberus torpedierte die Verträge, weil das Unternehmen offenbar anderen Finanzinvestoren nicht über den Weg traut.

Tengelmann will angeblich Anzahl der Läden erhöhen

Mit dem neuen Angebot betritt nun ein vierter Investor die Bühne. Tengelmann trete dabei als HH Holding auf. Zur HH Holding gehören die Einzelhandelskette sowie die Discount-Töchter Kik und Tedi. Der US-Investor begrüßte das neue Angebot: Ein Sprecher sagte gegenüber der WAZ, dass Tengelmann die Zahl der Läden erhöhen und neue Arbeitsplätze schaffen wolle. Von Tengelmann gibt es aber bislang noch keine offizielle Stellungnahme zu der Offerte.

Zeit wird immer knapper

Für Woolworth wird derweil die Zeit immer knapper: Um die drohende Liquidation zu verhindern, hat der Insolvenzverwalter Gnadenfrist bis Ende Mai verlängert. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die Mietverträge für die Filialen nicht gekündigt werden.

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