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Test für Gigaliner im kommenden Januar


Monster-Trucks  

Berlin schickt Riesen-Brummis auf die Straße

03.05.2010, 18:02 Uhr | sky, t-online.de

Autofahrer aufgepasst: Auf den Autobahnen tummeln sich bald die ersten Riesen-Trucks vom Typ Gigaliner. Der umstrittene 25-Meter-Lkw soll nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums nun doch getestet werden, wie die Tageszeitung "Die Welt" berichtete. Vor zwei Jahren waren Tests in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen auf öffentlichen Druck hin gestoppt worden, unter anderem war der ADAC Sturm gelaufen.

Im Januar rollen die Monster-Trucks

Im kommenden Januar soll ein auf ein Jahr angelegter Probebetrieb mit 100 bis 150 Riesen-Lkw starten, berichtete das Blatt. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bestätigte der "Welt": "Der Feldversuch soll voraussichtlich 2011 beginnen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest". Eine Arbeitsgruppe entwerfe derzeit ein Konzept für den bundesweiten Probebetrieb. Der Einsatz der neuen Laster dürfte wohl auf Fernstraßen und Autobahnen beschränkt sein.

Länger und schwerer als normale Lkw

Die Transporter sind fast sechs Meter länger als die bisher zugelassenen Modelle, sie sind statt der derzeit höchstens 40 Tonnen bis zu 60 Tonnen schwer. In dem Feldversuch werden allerdings nur leichtere Laster eingesetzt: Um Schäden an Straßen und Brücken zu vermeiden, soll das Gewicht auf 44 Tonnen beschränkt werden. Dennoch dürften die Speditionen den Test befürworten, da es ihnen vor allem um mehr Volumen je Lkw geht - ein Gigaliner kann etwa ein Fünftel mehr Fracht transportieren. Die Hersteller erhoffen sich Aufträge für die Produktion der Fahrzeuge und der Anhänger.

Schienen-Verband sperrt sich

Die Gegner der 25-Meter-Brummer kommen aus den Verbänden. Die "Allianz pro Schiene" ist gegen den Einsatz der Riesen-Laster, weil sie dadurch eine Verlagerung von Gütertransporten vom Zug oder Binnenschiff auf die Straße befürchtet. Beim ADAC hat offenbar ein Umdenken begonnen, berichtet die Zeitung weiter. "Wir sind realistisch und wissen, dass wir den Feldversuch nicht verhindern können. Wir wollen aber, dass er realistisch durchgeführt wird und nicht auf Autobahnen beschränkt sein darf", sagte Christoph Hecht, Referent des Autoklubs.

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