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Schuldenkrise: Lieber Sparpaket als Steuererhöhungen


Schuldenkrise  

Umfrage: Sparen statt Steuererhöhungen

10.06.2010, 15:35 Uhr | apn, dpa-AFX, dpa-AFX, dapd, t-online.de

Schuldenkrise: Lieber Sparpaket als Steuererhöhungen. Bürger wollen lieber Ausgabenkürzung als höhere Steuern (Foto: dpa)

Bürger wollen lieber Ausgabenkürzung als höhere Steuern (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Weltweit lasten hohe Schulden auf den Staaten. Angesichts der Schuldenkrise steuern die Länder mit Sparpaketen und drastischen Steuererhöhungen dagegen. Die Bundesbürger bevorzugen beim Sparen Ausgabenkürzungen statt höherer Steuern. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung hervor. Danach sprechen sich fast drei Viertel (73 Prozent) für Einsparungen aus, um den Haushalt zu sanieren.

Selbst Anhänger der Linksparteianhänger favorisieren Einsparungen

Für die Umfrage hatte das Institut für Demoskopie Allensbach 1767 Bürger ab 18 Jahren befragt. Die Daten wurden aber noch vor Verabschiedung des Sparpakets der Regierung erhoben. Es zeigt sich, dass sich selbst eine überwiegende Mehrheit bei den Anhängern der Linkspartei für Ausgabenkürzungen ausspricht. Diejenigen, die sich unter allen Befragten für höhere Einnahmen aussprachen, nannten vor allem die Anhebung des Spitzensteuersatzes oder die Wiedereinführung der Vermögensabgabe als Möglichkeiten.

Mangelnde soziale Gerechtigkeit

Zugleich knüpfen die Befragten Bedingungen an die Einsparungen: Wenn Sparanstrengungen erfolgreich sein sollen, müssten sie von den Menschen akzeptiert werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Gunter Thielen. "Ohne soziale Gerechtigkeit wird es keine Zustimmung geben." So zeigt die Umfrage, dass eine überwiegende Mehrheit (70 Prozent) die sozialen Verhältnisse derzeit für kaum oder nicht gerecht hält. 60 Prozent monierten, dass das Land den hier lebenden Menschen sehr unterschiedliche Chancen biete. 59 Prozent kritisierten, dass es kaum oder keine Generationengerechtigkeit gebe.

Kein klares Bild zu Hartz IV

Kein klares Meinungsbild gab es zu den Leistungen für Hartz-IV-Empfänger. Zwar spricht sich fast die Hälfte der Bürger (49 Prozent) dafür aus, nur den lebensnotwendigen Bedarf wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und medizinische Versorgung abzudecken. Immerhin 39 Prozent fordern darüber hinaus aber auch Leistungen, die gesellschaftlich-kulturelle Teilhabe wie Kino- oder Theaterbesuche ermöglichen.

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