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Wolfgang Joop soll Schiesser fit für die Börse machen


Mode statt Feinripp  

Wolfgang Joop soll Schiesser fit für die Börse machen

22.06.2010, 17:35 Uhr | cs mit dpa und AFP, t-online.de, dpa, AFP

Wolfgang Joop soll Schiesser fit für die Börse machen. Schiesser soll künftig neben Feinripp auch richtige Mode anbieten (Foto: dpa)

Schiesser soll künftig neben Feinripp auch richtige Mode anbieten (Foto: dpa)

Schiesser soll nach dem Willen seines Insolvenzverwalters Volker Grub direkt aus der Pleite an die Börse gehen. "Ein Börsengang ist eine elegante Lösung", sagte er dem "Handelsblatt". Man könne dadurch womöglich mehr erlösen als bei einem Verkauf an einen Investor. Um das Unternehmen fit für einen Börsengang zu machen, soll der insolvente Wäschehersteller unter Anleitung des Modemachers Wolfgang Joop sein Sortiment erweitern. Die Devise lautet: Mehr als Feinripp. "Man könnte daran denken, mit Schiesser in die Oberbekleidung zu gehen, man könnte an Freizeitmode denken", so Grub.

Wolfgang Joop soll Schiesser modischer machen

Joop will nach Angaben des "Handelsblatts" mit den Wella-Erben im Rücken den Wäschehersteller für rund 80 Millionen Euro übernehmen. Der Modemacher strebt eine Minderheitsbeteiligung an und will weder in die Geschäftsführung noch in den Aufsichtsrat von Schiesser einziehen. Stattdessen will er das Unternehmen bei Strategie, Marketing, Design und dem visuellen Auftritt beraten. Damit könne der Potsdamer Designer einen "wesentlichen Beitrag" leisten, um die Marke Schiesser attraktiver zu machen, sagte Grub und unterstützte damit die Übernahme durch Joop.

Allerdings ist über die Zukunft von Schiesser längst noch nicht entschieden. Noch sind zwei weitere Investoren im Spiel. Und noch hat die Gläubigerversammlung nicht über das Schicksal der Feinripp-Schmiede am Bodensee entschieden. Das soll sich am kommenden Montag ändern, wenn die Gläubigerversammlung zusammenkommt. Am Dienstag will Grub dann sein Sanierungskonzept der Öffentlichkeit präsentieren. Liefe alles glatt, könne er sich einen Börsengang bis Ende dieses Jahres vorstellen.

Schiesser drückt Schuldenberg

Der 1875 gegründete Produzent von Unter-, Nacht- und Sportwäsche musste im Februar 2009 Insolvenz anmelden, weil ein Schuldenberg von rund 80 Millionen Euro aufgelaufen war. Drei Monate später wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die finanzielle Schieflage war vor allem durch unrentable Lizenzfertigung für Marken wie Puma oder Tommy Hilfiger entstanden. Inzwischen ist Schiesser aus den meisten dieser Lizenzverträge ausgestiegen und hat seine Belegschaft deutlich verkleinert.

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