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Gabriel: Brüderle gefährdet 25.000 Jobs bei Karstadt


Karstadt  

Gabriel: Brüderle gefährdet 25.000 Jobs bei Karstadt

06.07.2010, 12:49 Uhr | AFP, dpa-AFX, AFP, dpa-AFX

In der Zitterpartie um die Rettung der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt erhebt SPD-Chef Sigmar Gabriel schwere Vorwürfe gegen Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). "Es ist eine Schande, dass Herr Brüderle tatenlos zusieht, wie die Karstadt-Rettung zu scheitern droht", sagte Gabriel der "Frankfurter Rundschau". Zuvor hatte der FDP-Politiker die Bitte des Investors Nicolas Berggruen ausgeschlagen, beim Tauziehen mit den Vermietern der Warenhäuser zu vermitteln.

Brüderle gehe davon aus, dass die beteiligten Unternehmen - der Investor Nicolas Berggruen und das Vermieterkonsortium Highstreet um Goldman Sachs - ihre Verhandlungen alleine und erfolgreich führen könnten, sagte Brüderles Sprecherin Beatrix Brodkorb am Montag in Berlin. Staatshilfen für Karstadt kämen nicht infrage.

Gabriel spricht von "Verweigerungshaltung" Brüderles

Gabriel hält dieses Argument für fadenscheinig, berichtet die "Frankfurter Rundschau" weiter. Schließlich gehe es "hier nicht um Staatshilfen, sondern um eine vom Investor Herrn Berggruen erbetene Vermittlerrolle". Er warf Brüderle vor, durch seine "Verweigerungshaltung" gefährde er "25.000 Arbeitsplätze und die Attraktivität der Innenstädte mit Karstadt-Standorten". Auch Ver.di-Vizechefin Margret Mönig-Raane äußerte Kritik am Bundeswirtschaftsminister: "Er hätte hinter dem Bühnenvorhang mal Tacheles reden können, das hätte ich schon erwartet", sagte sie im Deutschlandradio Kultur.

Zeit für Karstadt läuft ab

"Die Zeit läuft ab", sagte die Gewerkschafterin, die auch im Aufsichtsrat des zusammengebrochenen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor ist. "Bis zum 15. Juli muss alles unter Dach und Fach sein. Alle müssen an einen Tisch und dazu beitragen, im Interesse von Beschäftigten und Investoren." Für die Schwierigkeiten machte Mönig-Raane vor allem die komplizierten Verhältnisse beim Karstadt-Vermieter-Konsortium Highstreet verantwortlich. Insbesondere die Valovis-Bank sperre sich als Darlehensgeberin dagegen, getroffene Vereinbarungen abzusegnen.

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