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Rainer Brüderle: Wirtschaftskrise bis 2013 überwunden

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Konjunktur  

Brüderle: Wirtschaftskrise bis 2013 überwunden

15.07.2010, 20:00 Uhr | dpa, apn, dapd, t-online.de, dpa

 Rainer Brüderle: Wirtschaftskrise bis 2013 überwunden. Rainer Brüderle, Wirtschaftsminister (Foto: dpa)

Rainer Brüderle, Wirtschaftsminister (Foto: dpa)

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle erwartet, dass die deutsche Wirtschaft die Folgen der Krise spätestens bis 2013 ganz überwindet. Der FDP-Politiker deutete in einem Interview der "Augsburger Allgemeinen" zugleich eine Anhebung der Wachstumsprognose der Bundesregierung für das laufende Jahr an. Positive Signale geben auch neueste Zahlen aus dem Finanzministerium. Demnach sinkt Deutschlands Defizitquote beträchtlich.

Deutschlandfonds läuft wie geplant aus

"Im Jahr 2010 werden wir nach eigener Prognose bei einem Plus von 1,4 Prozent oder sogar etwas mehr stehen", sagte Brüderle. "Angesichts dieser Zahlen bin ich zuversichtlich, dass wir die Krise in zwei bis drei Jahren komplett überwunden haben." Der Wirtschaftsminister forderte, Politik und Wirtschaft müssten nun "zur Normalität der sozialen Marktwirtschaft zurückfinden". Der Deutschlandfonds werde wie geplant zum Jahresende auslaufen. "Deshalb sollten wir auch die anderen Rettungsschirme rechtzeitig wieder zuklappen", meinte Brüderle.

Deutschland kann eventuell früher Stabilitätspakt einhalten

Die neuesten Nachrichten aus dem Finanzministerium unterstützen Brüderles Prognose. Denn Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird laut einem Zeitungsbericht wohl bereits 2012 wieder den Maastricht-Vertrag einhalten und das gesamtstaatliche Defizit Deutschlands auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts drücken. Wie das "Handelsblatt" berichtete, haben sich darauf gestern Bund, Länder und Gemeinden im neuen Stabilitätsrat verständigt.

Für das laufende Jahr rechneten die Experten mit einer Defizitquote von 4,5 Prozent, für 2011 mit vier Prozent und für 2012 mit drei Prozent, schreibt die Tageszeitung mit Berufung auf Teilnehmerkreise. Sollte der Regierung dieses Vorhaben tatsächlich gelingen, wäre dies ein Jahr früher, als der EU-Kommission bislang zugesagt.

Schuldenstand soll runter

In dem jetzt verabschiedeten Finanztableau sei das Sparpaket des Bundes bereits berücksichtigt, obwohl die konkrete Umsetzung der Einzelmaßnahmen unklar sei. Den Planungen zufolge solle das Defizit in den Folgejahren weiter kräftig sinken. 2013 erwarten die Haushaltsexperten dem Blatt zufolge eine Defizitquote von zwei und 2014 von nur noch einem Prozent. Der Schuldenstand des Staates werde 2014 bei 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen.

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