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Krisenbank HRE erhält neue Kapitalspritze


Krisenbank HRE erhält neue Kapitalspritze

23.09.2010, 10:39 Uhr | dpa-AFX, AFP

Krisenbank HRE erhält neue Kapitalspritze. Die Hypo Real Estate bekommt frisches Kapital für ihre neue "Bad Bank" (Foto: dpa)

Die Hypo Real Estate bekommt frisches Kapital für ihre neue "Bad Bank" (Foto: dpa)

Die Krisenbank Hypo Real Estate (HRE) hat für ihre "Bad Bank" eine neue Milliardenspritze erhalten. Der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin teilte mit, er pumpe rund 2,1 Milliarden Euro in die verstaatlichte Immobilienbank.

Das Geld fließt laut SoFFin der "Bad Bank" der HRE zu, also dem Teil der Bank, in den faule Wertpapiere ausgelagert werden sollen. Insgesamt beliefen sich damit die Finanzspritzen, welche die HRE bisher erhalten habe, auf knapp zehn Milliarden Euro.

Bad Bank soll von HRE bald abgespaltet werden

Die Bad Bank der HRE soll den Angaben zufolge Ende September von der HRE abgespalten werden. Insgesamt würden auf die Sammelstelle Risikowertpapiere, Kredite und andere Geldanlagen im Gesamtwert von rund 191 Milliarden Euro ausgelagert.

Die HRE war durch die weltweite Finanzkrise in massive Bedrängnis geraten und stand zeitweise kurz vor dem Zusammenbruch. Im Herbst vergangenen Jahres wurde die Bank schließlich komplett verstaatlicht. Vor wenigen Tagen hatte der Bund der Bank erneut zusätzliche Staatsgarantien von 40 Milliarden Euro bewilligt und damit das Gesamtvolumen seiner Garantien für die HRE auf bis zu 142 Milliarden Euro erhöht. Die neuen Hilfen müssen nun noch von der EU genehmigt werden, wie der SoFFin mitteilte.

Umstrittenen Millionenzahlungen an HRE-Mitarbeiter

Zuletzt geriert die Bank wegen umstrittener Bonuszahlungen an Mitarbeiter in die Schlagzeilen. Angestellte der HRE erhielten trotz Milliardenverlusten ihres Arbeitgebers und der staatlichen Hilfen im Geschäftsjahr 2009 Zusatzzahlungen von insgesamt 25 Millionen Euro. Das Finanzministerium und die HRE verteidigten die umstrittenen Zahlungen. Die Boni seien notwendig gewesen, um gute Mitarbeiter zu halten, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

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