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George Soros unterstützt Legalisierung von Marihuana


George Soros unterstützt Legalisierung von Marihuana

27.10.2010, 13:14 Uhr | AFP, dpa, dpa, AFP

George Soros unterstützt Legalisierung von Marihuana. In Kalifornien soll Marihuana legalisiert werden - auch mit Hilfe von George Soros (Foto: imago)

In Kalifornien soll Marihuana legalisiert werden - auch mit Hilfe von George Soros (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Der Spekulant George Soros macht sich für die Legalisierung von Cannabis stark und spendet deshalb einer kalifornischen Kampagne eine Million Dollar (710.000 Euro). "Marihuana zu regulieren und zu besteuern würde den Steuerzahlern Milliarden Dollar für Strafverfolgung und Inhaftierungen ersparen und zusätzlich viele Milliarden Dollar an jährlichen Einnahmen bedeuten", schrieb der US-Milliardär in einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal". Das Bündnis Drug Policy Alliance, dem die Spende zukommt, setzt sich in Kalifornien für eine Legalisierung von Marihuana ein und hat dazu den Volksentscheid "Proposition 19" erwirkt.

Soros will Anzeigen und Wahlhelfer finanzieren

Mit dem Spendengeld sollen Anzeigen und Wahlhelfer bezahlt werden, berichtete die "Los Angeles Times". Dabei biete nach Soros die Legalisierung von Cannabis zentrale Vorteile. So werde "Verbrechen, Gewalt und Korruption in Verbindung mit dem Drogenhandel" verringert und der Polizei die Möglichkeit gegeben, "sich auf schwerwiegende Verbrechen zu konzentrieren". Zentraler Vorteil wären aber auch die Milliardeneinahmen, die eine Legalisierung in die klammen Kassen des bankrotten Kaliforniens spülen könnte. So könnte der Verkauf des Rauschmittels auf einem legalen Marihuanamarkt nach Schätzungen jährlich über eine Milliarde Dollar an Steuern und Gebühren einbringen.

Am 2. November stimmen die Kalifornier über die Legalisierung von Marihuana ab. "Proposition 19" sieht vor, dass alle Bürger über 21 Jahren rund 28 Gramm Marihuana für den persönlichen Gebrauch besitzen dürfen. Außerdem soll der Anbau und Transport von Marihuana gestattet sein. Seit 1996 ist in Kalifornien bereits der Marihuana-Konsum aus medizinischen Gründen gestattet.

Lateinamerika wettert gegen Marihuana-Legalisierung

Unterdessen formiert sich in Lateinamerika Widerstand gegen eine mögliche Legalisierung von Marihuana in Kalifornien. Die USA könnten nicht gegen den Drogenhandel in anderen Ländern vorgehen und gleichzeitig die "offene oder versteckte Produktion von Drogen auf ihrem eigenen Staatsgebiet erlauben", kritisierten die Staaten nach einem Treffen in der kolumbianischen Küstenstadt Cartagena in einer gemeinsamen Erklärung. Die gemeinsame Erklärung sei "ein Alarm und der Ausdruck von Beunruhigung" angesichts des Volksentscheids, sagte der mexikanische Präsident Felipe Calderón auf dem Gipfel der zentralamerikanischen Staaten sowie Mexikos und Kolumbiens. Die USA könnten nicht zur gleichen Zeit den Drogenhandel "bestrafen und erlauben".

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